Vossenacker exART-Musiktheater spielt auf großer Bühne

Zweimal "Finale Grande" in der Arena Kreis Düren
Von Redaktion [30.05.2010, 15.50 Uhr]

Seit 17 Jahren spielt das Ensemble exARt in Vossenack - jetzt im September auch in der Arena Kreis Düren.

Seit 17 Jahren spielt das Ensemble exARt in Vossenack - jetzt im September auch in der Arena Kreis Düren.

Das exART-Musiktheater verlässt das Franziskus-Gymnasium in Vossenack und führt sein Musical „Finale Grande“ am Freitag, 10. September, gleich zweimal in der Arena Kreis Düren auf. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn und unterstützt von der Sparkasse Düren, wollen die Schüler ihr jüngstes Werk nach der umjubelten Premiere und weiteren Aufführungen einem größeren Publikum präsentieren.
Die Vorstellung um 10.30 Uhr ist für Kinder und Jugendliche gedacht, die um 20 Uhr im freien Verkauf.

Damit könnte die Truppe, die seit 17 Jahren besteht und immer wieder neue Schüler integriert, ihr "Finale Grande" an diesem Freitag vor insgesamt 4500 Zuschauern spielen - verdient hätten die exARTler das. Denn die Geschichte des Piet Pepper, dem einst umjubelten Star des Zirkus "Don Carlos", ist wie stets von A bis Z selbstgemacht, Musik (Markus Kamps) eingeschlossen. 70 Mitwirkende zählt exART, davon stehen 55 auf der Bühne. 230 Kostüme wurden geschneidert, um das Varieté-Zirkusleben effektvoll zu präsentieren. Wie immer ist die Geschichte unterhaltsam und tiefgründig zugleich. Die Frage, was man mit dem verletzten, nicht mehr leistungsfähigen Piet Pepper machen soll, spaltet die Zirkustruppe. Ist man solidarisch, oder lässt man ihn fallen, schiebt ihn ab?

Werbung

"Ist Erfolg alles? Zählt nur Leistung? Oder gibt es noch eine andere Wahrheit, gibt es Gerechtigkeit?", fragt Lehrer Clemens Amendt, Autor und Regisseur von "Finale Grande". Das Ende wird nicht verraten. Nur soviel: "Jeder Zuschauer sieht das Stück anders", weiß Amendt. Was das Publikum am Ende eint, ist die Begeisterung. "Es war grandios", schwärmt Käthe Rolfink, Vorsitzende des Kreis-Kulturausschusses, die die Premiere in Vossenack erlebt hat. 1:1 wird das Musical aber nicht wiederholt. "Wir nutzen die große Bühne, um die ganze Fülle des Stücks sichtbar zu machen", sagt Amendt und kündigt den "Tanz des Wahnsinns" als neuen Bestandteil an. "Was exART so einmalig macht, ist die Begeisterung", hofft Landrat Wolfgang Spelthahn, dass der Funke, der in der Schulaula so zuverlässig von der Bühne aufs Publikum übergesprungen ist, das auch in der Arena tun wird.

Die Sparkasse Düren unterstützt die mittlerweile generationenübergreifende Truppe nach Kräften. So sehen S-Clubmitglieder die Abendvorstellung für fünf statt zwölf Euro. Fünf Euro kosten auch die Karten für die Vormittagsveranstaltung. Die Tickets werden in der Arena Kreis Düren, am Franziskus-Gymnasium sowie in den Geschäftsstellen der Sparkasse verkauft (Düren-Kundenzentrum, Jülich-Schwanenteich, Kreuzau, Linnich, Nörvenich und Langerwehe). Zudem gibt es sie bei: Casa Rustica in Vossenack, Optik Kaulard in Simmerath, Geschenke Hilgers in Kleinhau und Geschenke Kessel in Roetgen.

Weitere Infos unter der Rufnummer 02429/1417 und www.exart-musiktheater.com.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung