Gravierende Änderungen im sozialen Bereich

Kreissozialamt legt Bericht 2004 vor
Von Redaktion [26.07.2005, 14.00 Uhr]

Im Jahr 2004 mussten die weitreichendsten Änderungen im sozialen Bereich in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland vorbereitet werden. Am 1.1.2005 traten das SGB II (besser bekannt als Hartz IV) und das neue Sozialgesetzbuch (SGB XII) in Kraft. Das Bundessozialhilfegesetz und das Grundsicherungsgesetz wurden durch das SGB XII abgelöst. Damit alle Empfänger von Sozialhilfe, die ab 1.1.2005 Anspruch auf Leistungen nach den neuen Leistungsgesetzen hatten, auch pünktlich ihre Hilfe bekamen, waren zahlreiche rechtliche Zweifelsfragen zu klären und auch erhebliche technische Probleme zu lösen. Dies war nur durch den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl des Kreissozialamtes als auch der Sozialämter der 15 kreisangehörigen Städte und Gemeinden möglich. Am 2.1.2005 konnten dann alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufamten, es hatte geklappt.

Während dieser Umstellungsphase musste aber die normale Arbeit weiter gehen. Wie in den Vorjahren war auch im Jahr 2004 wieder eine Steigerung der Fallzahlen zu verzeichnen. Am 31.12.2004 erhielten 12.064 Menschen Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz. Das waren 631 Personen mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2003.

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Zum 1.1.2004 ist das Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft getreten. Alle nicht versicherten Hilfeempfänger wurden bei einer Krankenkasse ihrer Wahl angemeldet und erhielten von dort aus eine Krankenversicherungskarte. Die Leistungen für Hilfeempfänger wurden den Leistungen der Versicherten angeglichen. Auch diese Umstellung erfolgte weitgehend problemlos.

Im Bereich der Heimpflegefälle und der Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz waren 2004 steigende Fallzahlen zu verzeichnen. Bei gleicher Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führte dies leider dazu, dass Rückstände entstanden sind.

Die Angebote der Pflegeberatungsstelle wurde auch im vergangenen Jahr erfreulich gut von den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Düren angenommen. Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit wurde weiter ausgebaut und hat reges Interesse gefunden.

Der Bericht des Kreissozialamtes Düren über die Arbeit im Jahr 2004 enthält viele interessante Daten und Fakten und ist ab sofort kostenlos in der Kreisverwaltung Düren, Haus C, Zimmer 310, Bismarckstr. 16 in 52349 Düren erhältlich. Weitere Informationen können auch im Internet unter www.kreis-dueren.de unter der Rubrik "Info A-Z – Soziales" abgerufen werden.


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