Eigene Auffahrt für Linnich auf die Datenautobahn
Von Redaktion [03.05.2010, 15.31 Uhr]

Bürgermeister Wolfgang Witkopp (v.l.), Landrat Wolfgang Spelthahn und der städtische Beigeordnete Hans-Josef Corsten freuen sich, dass Linnich bald flächendeckend mit schnellen Internetanschlüssen versorgt sein wird.

Bürgermeister Wolfgang Witkopp (v.l.), Landrat Wolfgang Spelthahn und der städtische Beigeordnete Hans-Josef Corsten freuen sich, dass Linnich bald flächendeckend mit schnellen Internetanschlüssen versorgt sein wird.

„Während anderswo noch über das Problem diskutiert wird, wird es im Kreis Düren schon gelöst“, stellte Landrat Wolfgang Spelthahn jetzt bei einem Ortstermin auf dem Linnicher Bahnsteig fest. Dort präsentierten er, Bürgermeister Wolfgang Witkopp und der städtische Beigeordnete Hans-Josef Corsten der Presse ein Stück des Glasfaserkabels, das demnächst im Linnicher Boden verlegt wird, damit die Bürger in der Kommune flächendeckend mit schnellen Internetanschlüssen versorgt werden können.

Dazu wird nun zunächst ein Leerrohr zwischen dem Haltepunkt der Rurtalbahn und dem Hauptverteiler der Telekom in der Bachelener Straße verlegt. In dieses Lehrrohr können die Internetanbieter dann ihre Glasfaserleitungen einziehen. Auf diese Weise wird eine Brücke zwischen dem Glasfaserkabel, das bereits entlang der Rurtalbahn-Schienen liegt, und dem wichtigen Knotenpunkt in der Rurstadt geschlagen. Die Internet-Nutzer in Linnich werden diesen Lückenschluss als Quantensprung erleben.

„Das schnelle Internet ist ein Thema, das die Welt bewegt“, weiß Bürgermeister Witkopp um den Stellenwert der modernen Kommunikation und freut sich, dass Linnich nun eine eigene Auffahrt auf die Datenautobahn bekommt. „Die Menschen sind heute sowohl privat als auch geschäftlich auf das Internet angewiesen. Langsame Leitungen sind ein immenser Standortnachteil. Das hat unsere Nutzerbefragung ganz klar ergeben“, berichtete Landrat Wolfgang Spelthahn.

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Dieser Mangel zeigt sich vor allem im ländlichen Bereich, wo die Wege weit sind und die Zahl der Endkunden vergleichsweise gering ist. Um ihn abzustellen, wurde die Breitbandinitiative ins Leben gerufen. 1,5 Millionen Euro stellt der Kreis Düren aus seinen Konjunkturpaket II-Mitteln bereit, um bis zum Jahresende 2010 die weißen Flecken von der Karte zu tilgen. Kommunen, die davon profitieren wollen, müssen das in Anspruch genommene Geld aus eigener Tasche verdoppeln. In Linnich stellen der Kreis und die Stadt je 56.000 Euro bereit. Rund 30.000 dieser 112.000 Euro fließen nach Tetz, wo beim Ausbau des Büllerweges ein Leerrohr verlegt wird.

Parallel zum Ausbau des Glasfasernetzes plane ein Anbieter den Aufbau eines Funknetzes im Kreis Düren, das schon bald zur Verfügung stehen soll, wusste Landrat Wolfgang Spelthahn zu berichten: „Durch unsere Breitbandinitiative ist Bewegung in den Markt gekommen.“


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