Riesen-Bärenklau meiden

Giftige Pflanze auch in Jülich
Von Redaktion [23.07.2005, 16.32 Uhr]

Aus dem Kaukasus stammt der Bärenklau ursprünglich.

Aus dem Kaukasus stammt der Bärenklau ursprünglich.

Von Juli bis September blüht der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) auch in unserer Region, etwa am Rurufer. Einst aus dem Kaukasus eingeführt findet man ihn heute oft verwildert an Wald- und Wegrändern, auf feuchten, nährstoffreichen Böden, Fettwiesen und Flussufern. Die Pflanze wird bis über 3,5 m hoch. Sie hat im Grunde einen ca. 10 cm dicken, rot gesprenkelten Stengel. Die Blätter sind 3-zählig-zerschnitten, Einzelblätter 5-schnittig, zugespitzt. Die Blüten sind weiß, in bis 50 cm breiten Dolden.

Was viele nicht wissen, die Pflanze ist sehr giftig.

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Die Berührung des Bärenklau sollte vermieden werden: Sie ist giftig.

Die Berührung des Bärenklau sollte vermieden werden: Sie ist giftig.

Die in der Pflanze, insbesondere im Saft enthaltenen Stoffe bewirken eine phototoxische Reaktion bei gleichzeitiger oder nachfolgender Sonnenlichteinwirkung. Es entwickeln sich dann schwere brennende und juckende Rötungen oder Ödeme auf der Haut, die nur langsam wieder abheilen. Daher sollte man am besten jeden Kontakt mit dem Riesen-Bärenklau vermeiden. Wenn man dennoch mit der Pflanze in Berührung kommt sollten die betroffenen Hautpartien unbedingt vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.


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