Vortrag über Frauen und Rechtsextremismus

Von Walküren, Mädels, Mütter in Jülich
Von Redaktion [15.04.2010, 12.23 Uhr]

Neuere Studien zu Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft zeigen: Frauen und Mädchen äußern in ähnlichem Umfang wie Männer rechtsextreme und rassistische Einstellungen. Auch in der rechten Szene sind Frauen und Mädchen zunehmend aktiv. Das Engagement ist dabei so vielfältig wie die Lebensentwürfe der Frauen: Mädchen in Cliquen, Kämpferinnen auf der Straße, Aktivistinnen, Akademikerinnen, Karrierefrauen, Geschäftsfrauen, Redakteurinnen etc.

Obwohl Frauenfeindlichkeit und Sexismus fester Bestandteil der rechtsextremistischen Weltbildes sind, engagieren sich Frauen in dieser Szene. Galten Frauen in der rechten Szene lange als „Anhängsel“ der Männer, gestalten sie jetzt vermehrt die Inhalte mit, gründen eigene Organisationen mit regionalen Auslegern und gewinnen so an Einfluss.

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Was treibt diese Frauen an? Welche Einstellungen oder frauenpolitische Vorstellungen haben sie? Was versprechen sie sich von diesem Engagement? Welche Rolle spielen sie innerhalb der Szene?

Am Donnerstag, 15. April 2010 findet um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal im Neuen Rathaus in Jülich der Vortrag mit anschließender Diskussion statt.

Als Referentinnen kommen Dipl. Sozialpädagogin Adelheid Schmitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Neonazismus, FH Düsseldorf und Dipl. Sozialpädagogin Isolde Aigner, päd. Mitarbeiterin mit Themenschwerpunkt „Gendermainstreaming“.

Initiiert wird die Veranstaltung von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der SPD Jülich in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle Jülich sowie der Frauen der demokratischen Parteien CDU, UWG-JÜL, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und der FDP.

Interessierte (auch Männer!) sind eingeladen.


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