Umstrittenes Filmepos

Jülicher Studentengemeinde zeigt „Passion Christi“
Von Redaktion [25.03.2010, 18.18 Uhr]

Der Film „Die Passion Christi“ von Mel Gibson (2004) zählt zu den kontroversesten Passionsverfilmungen. Das Leiden und Sterben des Jesus von Nazareth wird ins Bild gesetzt. Viele Diskussionen hat dieser Film bereits hervorgerufen. „Zu gewalttätig sagen die einen, antisemitisch die anderen. Von manchen Seiten musste Gibson gar den Vorwurf der Blasphemie über sich ergehen lassen. Fakt ist, dass es sich bei der Verfilmung des Leidensweges Jesu um eines der kühnsten Filmprojekte aller Zeiten handelt.“ So schreibt Jürgen Armbruster auf filmstarts.de

„Die Passion Christi“ erzählt die letzten zwölf Stunden im Leben von Jesus von Nazareth (Jim Caviezel). Nach dem letzten Abendmahl mit seinen Jüngern wird dieser von Judas (Lucas Lionello) an die pharisäischen Hohepriester verraten und im Garten Gethsemane gefangen genommen. Die Hohepriester – allen voran deren Anführer Kaiphas (Mattia Sbragia) – fürchten durch Jesus ihren gesellschaftlichen Status zu verlieren und beschuldigen ihn daher der Gotteslästerung und verlangen seinen Tod. Doch weder der römische Statthalter Pontius Pilatus (Hristo Naumov Shopov), der erkennt, dass es sich bei den Anschuldigungen um eine politische Intrige handelt, noch König Herodes sind gewillt, das Todesurteil zu besiegeln.

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Um dem Druck der durch Kaiphas angestachelten Massen nachzukommen, beschließt Pontius Pilatus schließlich, Jesus foltern zu lassen. Doch der Pöbel ist dadurch immer noch nicht besänftigt. Pontius Pilatus stellt den wütenden Mob schließlich vor die Wahl, wem er die Freiheit schenken soll: Jesus oder dem Mörder Barabbas (Pietro Sarubbi). Das Volk wählt Barabbas. Jesus’ Hinrichtung am Kreuz und sein letzter, qualvoller Gang zum Berg Golgatha sind beschlossene Sache.


Die Katholische Studentengemeinde Jülich (KSG) zeigt diesen außergewöhnlichen Film im Anschluss an die Gottesfeier in der Propsteikirche am Palmsonntag, 28.März, ab etwa 20.15 Uhr in ihren Räumlichkeiten im Roncalli Haus, Stiftsherrenstr. 19, 1. Etage.

Wer sich dieser harten Filmkost stellen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Weitere Informationen gibt es bei Pastoralreferent Alexander Peters, a.peters@ksg-juelich.de, 02461-349536


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