Vortrag von Familienzentrum und VHS

Jülich: Legasthenie- Talent und Trauma
Von Redaktion [10.03.2010, 07.55 Uhr]

Legasthenie wird oft noch mehr als Krankheit oder als Wahrnehmungsstörung oder als Mangel an Intelligenz verstanden, vor allem aber als bloße Lernbehinderung und sogar als bloße Ausrede für Faulheit oder Widerspenstigkeit. Der Vortrag „ Legasthenie- Talent und Trauma“ des Familienzentrums Koslar in Kooperation mit der VHS Jülich will am Dienstag, 16. März, klarstellen, dass Legasthenie in erster Linie eine normale und im Prinzip positive spezifische geistige Veranlagung ist, die meistens mit besonderen Begabungen verbunden ist, sich jedoch bei der Auseinandersetzung mit unserer Buchstabenschrift nachteilig auswirken kann.

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Zudem wird aufgezeigt, dass diese Veranlagung entweder erblich ist oder durch frühe Traumatisierung hervorgerufen oder zumindest intensiviert wird. Es wird genau dargestellt, wie Legastheniker zu ihrer gewöhnlichen Veranlagung eine Alternative entwickeln können, die sie befähigt, auch mit unserer Schrift normal umzugehen. Referentin ist ab 19.30 Uhr Dr. Albrecht Giese im Alten Rathaus

Der Kostenbeitrag sind 5, ermäßigt 2,50 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich.


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