Vortrag von Familienzentrum und VHS

Jülich: Legasthenie- Talent und Trauma
Von Redaktion [10.03.2010, 07.55 Uhr]

Legasthenie wird oft noch mehr als Krankheit oder als Wahrnehmungsstörung oder als Mangel an Intelligenz verstanden, vor allem aber als bloße Lernbehinderung und sogar als bloße Ausrede für Faulheit oder Widerspenstigkeit. Der Vortrag „ Legasthenie- Talent und Trauma“ des Familienzentrums Koslar in Kooperation mit der VHS Jülich will am Dienstag, 16. März, klarstellen, dass Legasthenie in erster Linie eine normale und im Prinzip positive spezifische geistige Veranlagung ist, die meistens mit besonderen Begabungen verbunden ist, sich jedoch bei der Auseinandersetzung mit unserer Buchstabenschrift nachteilig auswirken kann.

Werbung

Zudem wird aufgezeigt, dass diese Veranlagung entweder erblich ist oder durch frühe Traumatisierung hervorgerufen oder zumindest intensiviert wird. Es wird genau dargestellt, wie Legastheniker zu ihrer gewöhnlichen Veranlagung eine Alternative entwickeln können, die sie befähigt, auch mit unserer Schrift normal umzugehen. Referentin ist ab 19.30 Uhr Dr. Albrecht Giese im Alten Rathaus

Der Kostenbeitrag sind 5, ermäßigt 2,50 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2018 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Das JüLicht geht im "Herzog" auf
Das "JüLicht" ist Geschichte – es geht ab sofort im "Herzog" auf – und diesmal gibt es die neuesten Nachrichten nicht nur täglich frisch im Internet, sondern auch jeden Monat als neues Stadt- und Kulturmagazin in gedruckter Form. Wir – Muttkraat, Medien- und Kommunikationsdesigner Hacky Hackhausen und Herzens-Jülicherin und Journalistin Dorothée Schenk – haben fast drei Jahre lang an der „Fusion“ des „kleinen Herzog“, das bis Ende 2017 als Kulturmagazin im Taschenformat erschienen ist und dem Internetmagazin „JüLicht“ geplant und gefeilt.  [30.01.2018, 14.41 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung