Dienstleistungszentrum für Jülich wird geprüft
Von tee [22.02.2010, 12.59 Uhr]

24.000 Euro wird die Machbarkeitsstudie kosten, die klären soll, ob Jülich ein Dienstleistungszentrum bekommt. In der jüngsten Ratssitzung ging es vor allem um die Verteilung der Kosten. Von der Gesamtsumme sollten Stadt und Kreis je die Hälfte auf den Tisch legen. Im Referat über die Finanzierung erläuterte Landrat Wolfgang Spelthahn, dass der Kreis 4500 Euro tragen würde und Josef Krott (CDU) ihm dieselbe Summe zugesagt habe. Das griff Grünen-Ratsherr Jürgen Laufs auf und zeigte sich wie die übrigens politischen Mandatsträger irritiert, dass nun ein privater Dritter beteiligt werden solle.

Helmut Lohn (CDU) erklärte, er als WoGe-Vorstandsmitglied habe keine Kenntnis davon und er bezweifle, ob es dazu einen Vorstandsbeschluss gegeben hätte. Er würde diesem jedenfalls nicht zustimmen.

Einigkeit herrschte bei aller Diskussion darüber, die Machbarkeitsstudie nun auf den Weg bringen zu wollen. Es wurde entschieden, dem Kompromissvorschlag von Bürgermeister Heinrich Stommel zu folgen: Die 4500 Euro vom Kreis fließen, Landrat Spelthahn soll prüfen, ob der Betrag noch anzuheben ist. Private Beteiligte an der „Rechnung“ werden ausgeschlossen. Notfalls würde die Stadt die Restkosten allein tragen. Die letzte Entscheidung fällt der Haupt- und Finanzausschuss Ende März.

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Die Machbarkeitsstudie soll klären, ob Jülich ein Dienstleistungszentum bekommt. Inhalt des Projekts: Das marode Neue Rathaus, dem eine Brandschutzsanierung von rund 900.000 Euro plus Sanierungsbedarf von fünf Millionen Euro im derzeitigen Zustand ins Haus steht, soll gegebenenfalls mit Polizei und Studienseminar unter ein Dach kommen. Das Bauvorhaben – das Neubau oder Anbau an die bestehende Verwaltung zum Ziel haben könnte – umfasst ein Investitionsvolumen von rund 10 bis 15 Millionen Euro. Die Finanzierung soll gegebenenfalls über ein PPP-Modell gewährleistet werden.

Im Dezember hatte der Planungsausschuss die rechtlichen Voraussetzungen für ein eventuelles Dienstleistungszentrum/Neubau Neues Rathaus an der Kartäuserstraße einstimmig auf den Weg gebracht.


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