Hundeelend: Jülicher Tierhalter lässt seinen Hund stundenlang im heißen Auto

Hund stirbt an Überhitzung
Von Redaktion [13.07.2005, 23.36 Uhr]

Dienstag vormittag, elf Uhr, ein 71jähriger Hundehalter stellt sein Auto auf dem Zitadellenparkplatz in Jülich ab. Er lässt das Tier im Auto, weil er laut eigener Aussage in der Nähe einen Termin wahrnehmen muss. Vier Stunden später kehrt der Mann zurück und findet seinen Hund nahezu regungslos auf der Rückbank liegen. Bei seinem Termin habe es eine Verzögerung gegeben, erklärte der 71jährige später. Eine Passantin hat beser aufgepasst und in der Zwischenzeit die Polizei alamiert. Jetzt ermitteln die Beamten gegen den Hundebesitzer, dessen Rettungsbemühungen zum scheitern verurteilt waren. Kurz nach seiner Rückkehr, die Polizisten waren wenig später ebenfalls eingetroffen, versuchte der Jülicher seinem apathischen Hund Wasser einzuflößen. Die Beamten brachten den völlig überhitzten Hund zwar noch zu einer Tierärztin, doch diese konnte nur noch seinen Tod feststellen. Anschließend mussten die Polizisten auch den Tierhalter noch zum Arzt begleiten: Er stand augenscheinlich unter Schock.

Werbung


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung