Jülicher Hauptschüler sind „hätzensjot“
Von Redaktion [13.02.2010, 15.44 Uhr]

Klasse 5a mit ihrem Fliegerlied

Klasse 5a mit ihrem Fliegerlied

„De Hauptsach is, et Häz es jot“ – unter diesem Motto versammelten sich wieder rund 400 junge Jecken im PZ der Hauptschule, um zum 20. Mal mit einem kräftigen „Jülich Allaaf – Hauptschul Allaaf“ die Sitzung einzuläuten. Sitzungspräsident Kai Adam begrüßte alle Schülerinnen und Schüler und wünschte allen „vill Spass un Freud“ für das rund dreistündige Programm.

Mit dem Tanz und einer gelungenen Choreografie heizte die Klasse 5a das Publikum erst einmal richtig an, gefolgt vom Song „Spongebob“ der 8a. Es folgte der Cowboy- und Indianersong der 5b.

Der Sketch „Telefonseelsorge der 9b wurde ebenso begeistert aufgenommen wie der Breakdance der 5b und das Fleigenlied der 5a. Beide 5. Klassen zeigten mit je zwei Auftritten, dass sie sich schon voll in die Karnevalstradition der Hauptschule eingebunden haben.

Heiß erwartet wurde wie in jedem Jahr der Auftritt der Lehrerband mit Fr.-J. Schiffer, R. Singler und H. Lang. Höhnersongs – Echte Fründe, die Festpiraten und das Mottolied „Schenk mir heut nacht dein Herz“ rissen alle von ihren Sitzen! Anschließend übernahm Schulleiter Helmut Lang die Prämierung der schönsten Poster für die PZ-Dekoration. Gleichzeitig bedankte er sich bei den vielen Helferinnen und Helfern, die eine solche Sitzung erst möglich machen – dem Diskoteam, den Lehrerinnen, die schon seit vielen Jahren hinter den Kulissen für die Garderobe und das Schminken der einzelnen Gruppen verantwortlich sind sowie der Regie unter Eveline Schiffer (seit 20 Jahren!) und Eva Amkreutz.

Alle wurden mit einer donnernden Rakete bedacht und erhielten von Präsident Kai Adam den diesjährigen Sessionsorden der Schule, der schon seit vielen Jahren von Wilfried Moll, einem ehemaligen Kollegen der Hauptschule entworfen wird.

Schon zu dieser frühen Stunde machte die Tanzgarde Schwarz-Gelb Jülich trotz Schneetreibens den jungen Jecken ihre Aufwartung. Rassige Tänze mit akrobatischen Einlagen begeisterten die jungen Narren und erhielten einen rieseigen Applaus, eine lautstarke Rakete und den Orden der GHS.

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Weiter ging es mit „Obama and friends. Dann war hoher Besuch angesagt. Das Jülicher Kinderdreigestirn machte dem jungen Narrenvolk seine Aufwartung. Prinzessin Eileen, Bäuerin Lara und Jungfrau Marsha erschienen mit ihrem Tross auf der bunt geschmückten Bühne und grüßten ihr närrisches Volk. Sie wurden von den Schülern begeistert aufgenommen und bedankten sich mit ihrem Lied „Wenn nicht jetzt – wann dann, live gesungen mit einem eigenen Text.

Es ging weiter Schlag auf Schlag. Der Tanz der 6c „Die bunte Kuh wurde ebenso stürmisch bejubelt wie die Modenschau der 7c, der Song von Regina und Jasa aus der Klasse 10 und dem „Yeah“Usher der 6b.

Der nächste Höhepunkt folgte mit dem Auftritt der Lehrertanzgruppe, die ihr närrisches Publikum seit 20 Jahren mit einem eigens für diese Sitzung einstudierten Tanz verwöhnt. Der Stadtaffe diente als musikalische Grundlage und die Forderung nach einer Zugabe war vorprogrammiert.

Ebenso begeistert nahmen die Schüler die Tanzeinlage von Robbie und Botiya auf. Die bunten Kostüme auf der Bühne boten ein prächtiges Bild und fügten sich dabei ideal in das gelungene Bühnenbild ein. Alle Dekorationsmaterialien, der Deckenschmuck und natürlich auch die über 200 Orden wurden wieder in mühevoller Kleinarbeit von betreuten Schülergruppen hergestellt.

Die Lehrerband heizte zum zweiten Mal richtig ein. Neben „Wenn nicht jetzt, wann dann“ und „Viva Colonia“ präsentierten sie sich zur Begeisterung der Zuschauer als „Männer in den besten Jahren“.

Den Abschluss bildete traditionell Schüler der 10. Klassen. Die Teletuvbbies der 10c wurden ebenso stürmisch gefeiert wie Andreas Künne (10a) und Manuell Scholz (8c) mit dem Lied „Eins kann mir keiner nehmen“.

Die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg. Man konnte deutlich spüren, dass auch die Jugendlichen von heute bereit und in der Lage sind, mit entsprechender Unterstützung ein tolles Programm auf die Beine zu stellen. Sitzungspräsident Kai Adam dankte noch einmal allen für die tolle Veranstaltung – und so hieß es am Schluss: „ Mat üch noch vill Freud, ävver drieft et net ze doll“.


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