Tierisches KuBa-Kino mit Fröschen und Zweiohrküken
Von Redaktion [04.02.2010, 08.58 Uhr]

Vorsicht vor verwunschenen Prinzen

Vorsicht vor verwunschenen Prinzen

Moderne Märchen erzählt das Kino im Kulturbahnhof in der 6. Kalenderwoche. Kinder dürfen sich am Montag, 8. Februar, um 16 Uhr auf „Küss den Frosch“ freuen. Der handgezeichnete Animationsfilm ist übrigens bestens „besprochen“: Verbal in die Rollen schlüpfen unter Roger Cicero, Marianne Rosenberg, Bill Ramsey – und das lässt bei dem sangeslastigen Filmereignis einiges erwarten.

Die Geschichte mit dem Frosch dagegen kennen Leser (!) aus grimmschen Zeiten. Hier kommt die alte in neuem Gewand daher: New Orleans um die Jahrhundertwende: Für die Kellnerin Tiana ist das Leben nicht leicht. Doch obwohl sie gleich mehrere Jobs bewältigt, um ihrem großem Lebenstraum, einem eigenen Restaurant, ein Stück näherzukommen, verliert sie ihr Ziel nie aus den Augen. Leichter hat es da ihre Sandkastenfreundin Charlotte, die dank ihres gutmütigen Vaters Big Daddy einer der wohlhabendsten und einflussreichsten Familien der Stadt angehört.

Eines Tages trifft schließlich Prinz Naveen in New Orleans ein und lässt sich durch seine sorglose und leichtgläubige Art auf die Voodoo-Zauberei des hinterhältigen Dr. Facilier ein. Aufgrund eines bösen und geldgierigen Plans verwandelt er den Prinzen in einen kleinen, schleimigen Frosch. Durch einen Kuss einer Prinzessin möchte der verwandelte Prinz Naveen wie im Märchen versuchen wieder ein Mensch zu werden. Doch nicht alles verläuft wie im Märchen, denn durch ein großes Missverständnis kommt es schließlich zu einem Kuss zwischen dem Froschprinzen und Tiana, der nun auch Tiana in einen grünen Frosch verwandelt.

Auf der Suche nach einem Gegenmittel zur Aufhebung des Zaubers und auf der Flucht vor vielen Gefahren beginnt nun eine witzige und lebensfrohe Abenteuerreise durch die Sümpfe von New Orleans. Mit Hilfe des Trompete spielenden Alligators Louis und des liebestollen Südstaaten-Glühwürmchens Ray machen sie sich gemeinsam auf zu Mama Odie, der 197-jährigen Königin des Bayou, die ihnen vielleicht helfen kann den grünen Fluch zu brechen.

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Ein Mann und seine Nähmaschine

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„Küss den Frosch“ markiert Disneys Rückkehr zur klassischen handgezeichneten Animation. Im Stil von Klassikern wie "Die Schöne und das Biest" oder "Der König der Löwen" erzählen die Künstler des Studios unter der Leitung von John Musker und Ron Clements ("Arielle, die kleine Meerjungfrau", "Aladdin", "Hercules") ein fantastisches, farbenfrohes Märchen und ein zeitloses Abenteuer voller hinreißender Charaktere. Der legendäre Oscar-Preisträger Randy Newman untermalt den Zauber von New Orleans mit seinen mitreißenden Songs.

Märchenhaft romantisch und turbulent geht es am Abend weiter: „Zweiohrküken“ läuft ab 20 Uhr und zur selben Zeit am Folgetag, 9. Februar, über die Leinwand. Das Sequel von „Keinohrhasen“ ist schon vor der ersten Filmminute so begehrt, dass der Kulturbahnhof einen dritten Kinoabend für Mittwoch, den 24. Februar, ansetzt.

Mit seinem bewährten Team tritt Til Schweiger in der Neuauflage seines Romantik-Chaotenfilms vor die Zuschauer. Die Verfilmung des eingekehrten Alltags, der sich dann doch nicht so alltäglich darstellt hat das Prädikat „wertvoll“. Der Kinobesucher trifft also auf Ludo (Til Schweiger) und Anna (Nora Tschirner) zwei Jahre später ... Als Ludo eine alte Flamme (Edita Malovcic) wiedertrifft, wird Anna eifersüchtig. Die Gute ist offensichtlich noch ziemlich interessiert.

Ludo wehrt sich, auch mit Recht, gegen Annas Kontrollversuche und fordert Freiraum ein. Dummerweise taucht just zu diesem Zeitpunkt Annas Ex-Freund Ralf (Ken Duken) auf, und plötzlich gefällt Ludo der neue Freiraum gar nicht mehr so gut ...


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