Jülich: Bürgerantrag für längere Betreuungszeiten
Von tee [03.02.2010, 08.31 Uhr]

Im jüngsten Jugendausschuss von Jülich sollte lediglich abgestimmt werden, ob die Verwaltung den Bürgerantrag zu verlängerten Kindergartenöffnungszeitenweiter verfolgt. . Daraus ergab sich ein engagierter Schlagabtausch der Mitglieder.

Die Verwaltung soll prüfen, ob eine Öffnungszeit von 6 bis 22 Uhr in einem der städtischen Kindergärten möglich ist. Der Bedarf sei wegen Schichtdiensten berufstätiger Eltern gegeben. Soweit die Quintessenz des Antrags.

Ulrich Hintzen (CDU) meinte hitzig: „Ich würde der Verwaltung den Antrag gerne vom Tisch wischen – dann müssen sie auch nicht mehr prüfen.“ Parteigenosse Lambert Schmitz hatte eine solch weitreichende Öffnung vorher für nicht machbar erklärt und außerdem eine Lanze für die Kinder gebrochen, die in die Familie gehörten.

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Ansgar Kieven (SPD) stellte dar, dass die Verwaltung in ihrer Vorlage die Probleme eines solchen Angebots benenne: Personal, Kosten und die Betriebserlaubnis durch Jugendamt, bzw. Landesjugendamt. In Richtung CDU verwies er süffisant auf einen gleichlautenden Antrag in Düren, dort aus den Reihen der CDU gestellt.

Eine Gegenstimme kam aus dem Auditorium: „Warum schreien Eltern nach dem Staat? Der Staat schreit nach Kindern. Wir sind ein Entwicklungsland, was die Kinderbetreuung angeht.“ Sie empfahl einen Blick in die benachbarten EU-Länder.


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