Berufskolleg Jülich ist für die Zukunft gewappnet
Von Redaktion [26.08.2009, 12.43 Uhr]

Die Bauarbeiten am Berufskolleg Jülich sind beendet: Dr. Marion Henschel-Bätz überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn (2.v.l.) und Schulleiter Wolfhard Horn (r.) einen symbolischen Schlüssel.

Die Bauarbeiten am Berufskolleg Jülich sind beendet: Dr. Marion Henschel-Bätz überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn (2.v.l.) und Schulleiter Wolfhard Horn (r.) einen symbolischen Schlüssel.

Das Berufskolleg Jülich ist für die Zukunft gewappnet. Seit dem Herbst 2007 wurde die Schule um einen Anbau mit sechs Klassen erweitert. Zudem wurde das Bestandsgebäude vom Keller bis zum Dach grundlegend saniert. Brandschutz, Elektroinstallationen, EDV-Vernetzung, Umbau des Pädagogischen Zentrums, Erweiterung der Parkplätze: 8,5 Millionen Euro wurden investiert, um für die Schüler und Lehrer angemessene Unterrichtsvoraussetzungen zu schaffen.

Bei laufendem Schulbetrieb wurde an- und umgebaut. Erschwerend kam eine tektonische Störzone hinzu. So musste der Boden für den Erweiterungsbau aufwändig vorbereitet werden. Und auch im Innern lauerte so manche unvorhergesehene Herausforderung auf die Planer und Handwerker. „Es ist geschafft!“, atmete Schulleiter Wolfhard Horn verständlicherweise auf, als er jetzt eine stattliche Gesellschaft zur offiziellen Schlüsselübergabe im Berufskolleg begrüßte.

So umfangreich die Bauarbeiten, so umfangreich fiel Horns Dank an alle jene aus, die die „Störzone“ Baustelle so umsichtig und partnerschaftlich gemanagt haben. Sein Dank galt auch allen, die die bauliche Optimierung auf der Schule auf den Weg gebracht hatten, allen voran Landrat Wolfgang Spelthahn, der ein PPP-Modell angeregt hatte, um kreisweit drei Schulen gleichzeitig sanieren und erweitern zu können.

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Nachdem die Arbeiten an der Erich Kästner Schule in Düren und der Stephanusschule in Jülich-Selgersdorf erfolgreich abgeschlossen wurden, ging jetzt mit dem Berufskolleg Jülich die dritte Schule „ans Netz“, die vom privaten Partner des Kreises Düren auf den neuesten Stand gebracht worden war.

„Wenn es um die Ausbildung der Jugend geht, gibt es im Kreis Düren traditionell große Gemeinsamkeiten“, unterstrich Landrat Wolfgang Spelthahn die politische Einmütigkeit auf diesem wichtigen Handlungsfeld. „All unsere Schulen sind gut aufgestellt, wir bieten optimale Hardware. Diese 8,5 Millionen Euro hätte man besser nicht anlegen können“, lautete sein Fazit.

Für die Firma Kirchner aus Bad Hersfeld, deren Tochtergesellschaft „PPP Schulen Kreis Düren“ das Berufskolleg-Gebäude in den nächsten 23 Jahren bewirtschaftet, bedankte sich Dr. Marion Henschel-Bätz bei der Kreisverwaltung und der Schule für das stets konstruktive Miteinander während der Bauzeit. Neben einem guten Zeugnis („wir haben unser Klassenziel voll erreicht“) hatte die Geschäftsführerin noch etwas mitgebracht: einen Scheck über 1500 Euro für das Berufskolleg.

Angesichts der komplett sanierten und bedarfsgerecht erweiterten Schule fasste sich Jülichs Bürgermeister kurz: „Unsere Schüler können gut ausgebildet ins Leben gehen.“


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