Regierungspräsident besuchte Jülicher Forscher
Von Redaktion [18.07.2009, 22.00 Uhr]

Regierungspräsident Jürgen Büssow war zu Gast im Forschungszentrum Jülich. Auf dem Programm standen neben der Besichtigung des Instituts für Energieforschung und des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin auch ein Besuch im Fachbereich für Chemie und Dynamik der Geosphäre.

Der Regierungspräsident informierte sich bei seinem Rundgang über moderne Energieumwandlungstechniken sowie im Fachbereich „Phytosphäre“ über die Untersuchung der Auswirkungen wechselnder Umweltbedingungen auf Pflanzen. Darüber hinaus erhielt er im Bereich der Neurowissenschaften eine Vorstellung von der Forschungsarbeit.

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Besonders beeindruckt war Büssow von dem sogenannten Neurostimulator, der wie ein kleines Hörgerät aussieht, dabei aber bei vielen Tinnitus-Patienten zu einem signifikanten und dauerhaften Rückgang der Krankheitssymptome führt: „Was hier geleistet wird, ist beachtlich. Beispielsweise durch die Entwicklung des Neurostimulators kann die Lebensqualität vieler Menschen erheblich aufgewertet werden.“

Nach der Besichtigung sprach Büssow den Wissenschaftlern für ihre Arbeit ein großes Lob aus: „Die Lösung bedeutender gesellschaftlicher Herausforderungen wie die Sicherstellung der Ernährung einer ständig wachsenden Weltbevölkerung, die Diagnose und Therapie von altersbedingten Erkrankungen des Gehirns oder die zuverlässige Versorgung zukünftiger Generationen mit umweltfreundlicher, bezahlbarer und sicherer Energie sind essentiell wichtig. Das Forschungszentrum ist eines der größten Europas und besitzt zudem noch zwei der schnellsten Supercomputer weltweit. Mit diesen perfekten Bedingungen ist Spitzenforschung garantiert.“


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