Mit 22,1 Gramm auf Platz Zwei

17-jähriger Jülicher baut Brücken
Von Maximilian Jankowski [06.07.2005, 15.37 Uhr]

Mit einer Papierbrücke hat sich Stefan Bruntsch bei einem Physikwettbewerb auf NRW Ebene den 2. Platz belegt. Foto: M. Jankowski

Mit einer Papierbrücke hat sich Stefan Bruntsch bei einem Physikwettbewerb auf NRW Ebene den 2. Platz belegt. Foto: M. Jankowski

Physik ist das Hobby des 17-jährigen Stefan Bruntsch der die Klasse 11 des Gymnasiums Zitadelle in Jülich besucht. Anfang des Jahres wurde er aufmerksam auf den Wettbewerb „Freestylephysics“. Verschiedenen Themen, wie Katapult- oder Raketenbau, standen zur Auswahl. Stefan entschied sich für die Brückenkonstruktion. Auflagen für den Wettbewerb waren: Herstellung der Konstruktion nur aus Papier, Bindfaden und Klebstoff. Die Brücke musste einem Meter lang sein und über sie muss eine Modelleisenbahn fahren können, sowie ein Gewichtsstück von einem Kilogramm musste die Konstruktion aushalten.

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Anfang Februar begann der 17-jährige mit dem Bau. Insgesamt fünf verschiedene Brücken hat er gebaut, bis sein Endmodell fertig war. Der Clou: Durch die gespannten Schnüre erfolgte eine Gewichtsminimierung im Mittelpunkt, das Gewicht wird umgelagert und die Brücke wurde belastbar. Vor ein paar Tagen war die Preisverleihung an der Uni in Duisburg und Stefan belegte unter 180 Gruppen mit insgesamt 130 Brücken den zweiten Platz. Beglückwünscht wurde er neben der Jury auch von seinem Schuldirektor Peter-Joachim Reichard, der seine Kreativität lobte.


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