Jülich: „Kleine Strolche“ kreativ für Weltkindermaltag
Von ars [10.06.2009, 17.30 Uhr]

Fachkundig angeleitet wurden die "Kleinen Strolche"…

Fachkundig angeleitet wurden die "Kleinen Strolche"…

Über und über waren die Wände der „Kleinen Strolche“ in Jülich mit bunten Bildern gesät, mal mit einer Wasserwelt voller Fische, Seesterne und Muscheln, dann wieder völlig abstrakt mit interessanten Schraffierungen oder collageartigen Flächen. „Bestimmt ein paar Hundert“, schätzte es das Team der evangelischen Kindertagesstätte (KiTa) um Leiterin Gertrud Gärtner. Immerhin 70 Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren beteiligten sich in den acht Wochen zuvor an der Aktion zum 2. Weltkindermaltag.

In übergroßen alten Hemden und T-Shirts tauchten sie die Pinsel in die Farben, um sie dann hoch konzentriert auf die Glasscheiben aufzutragen, andere wiederum spritzten Acryllack auf Papier und gruben mit Kämmen schwungvolle Linien hinein. Traditionelles wie Kreidezeichnungen oder Wasserfarbenbilder entstanden ebenso wie Exotisches auf Schleifpapier oder aus Rasierschaum. Eines hatten die Bilder aber alle gemeinsam: In den Motiven spiegelte sich stets der Spaß der Akteure wider.

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… bei ihren kreativen Arbeiten durch die Erzieherinnen

… bei ihren kreativen Arbeiten durch die Erzieherinnen

Ein überaus sinnvolles Unterfangen, schließlich sollten sie auf der Vernissage Kaufwillige anlocken. Als Zeitpunkt wählte das KiTa-Team daher einen Grillabend, bei dem sich die Verantwortlichen für die Hilfe der vielen Ehrenamtler sowie allen Eltern unter anderem für die Reparatur des Klettergerüstes, die gestrichenen Wände und die Pflege des Außengeländes bedankten. Die überaus zahlreichen Gäste ließen sich denn auch nicht lange bitten und fanden rasch Gefallen an den Werken der jungen Künstler.

Der Erlös aus dem Verkauf der Bilder in Höhe von 350 Euro kam der Bildungskampagne „Zukunft? Schreiben! Schule für Kinder in Kriegsgebieten“ der Organisation „Save the Children“ in Zusammenarbeit mit der Firma Staedtler zugute, speziell einem Projekt in Kolumbien, damit Kinder dort zur Schule gehen können. So förderte die Aktion nicht nur Kreativität des Nachwuchses und regte deren Fantasie an, sondern setzte sich auch für die Verwirklichung von Kinderrechten in „Konfliktstaaten“ ein.


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