Bundeszuschüsse für das Projekt "Hermes"

Jülicher Supercomputer testet den Katastrophenfall
Von Redaktion [12.06.2009, 08.20 Uhr]

Mit rund 5,4 Millionen Euro fördert das Bundesforschungsministerium das Projekt „Hermes“. Es soll mittels Computermodellen helfen, Menschen im Katastrophenfall zu den besten Fluchtwegen zu leiten sowie Sicherheitspersonal und Rettungskräfte optimal einzusetzen.

Bei einem Brand in Fußballstadien, Bahnhöfen oder öffentlichen Gebäuden würde über Sensoren erfasst werden, welche Rettungswege noch zur Verfügung stehen und wie die Menschen im Gebäude verteilt sind. Supercomputer sollen dann sehr schnell eine Stauprognose erstellen, die es den Hilfskräften ermöglicht, bei kritischen Situationen frühzeitig einzugreifen. Das Jülich Supercomputing Centre koordiniert das Vorhaben Hermes, an dem auch industrielle Partner beteiligt sind, in den nächsten drei Jahren.

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Erste Vorstudien und Messungen wurden im Mai in der LTU-Arena in Düsseldorf durchgeführt. Rund 300 Studenten mussten testweise einen Block des Stadions fluchtartig verlassen. Die Videodaten aus Stereo-, Wärme- und normaler Kamera werden dazu dienen, auf den neusten Supercomputern bessere Modelle der Fußgängerbewegung in komplexen Umgebungen zu erstellen. Im Jahr 2011 soll der erste Prototyp eines rechnergestützten Evakuierungsassistenten getestet werden.


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