Aus dem Polizeibericht

Jülich: Frisierte Mofas, Felgendiebe und hoher Unfallschaden
Von Redaktion [13.05.2009, 16.05 Uhr]

Bereits am Samstag kam es an der Kreuzung Ginsterweg zu einem Zusammenstoß mit Folgen: Ein Auto landete in einem Vorgarten. Innerhalb weniger Stunden, so der Polizeibericht, fielen in der Nacht zum Dienstag im Stadtgebiet Jülich „frisierte“ Mofas auf. Außerdem hatte es die Polizei noch mit einem Felgendiebstahl zu tun.

An der Hauswand im Ginsterweg kam das Auto am frühen Samstag zum Stillstand. Beim Zusammenstoß zweier Wagen an der Kreuzung Jan-von-Werth-Straße hatte es soviel „Schwung“ bekommen, dass es den Vorgarten durchpflügte, ehe das natürliche Hindernis den Wagen ausbremste. Der Schaden wird mit über 10.000 Euro angegeben.

Deutlich geringer fällt der Schaden aus, den Diebe zwischen Montagabend 19 Uhr und Dienstagfrüh 7 Uhr in der Stegerstraße in Jülich angerichtet haben: Dort hatte ein 20-jähriger seinen Wagen geparkt, fand ihn aber aufgebockt wieder. Es fehlten die vier Reifen samt Leichtmetallfelgen.

Da die „Montage“ einige Zeit gedauert haben dürfte, bittet die Polizei Zeugen sachdienliche Hinweis über verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang an die Polizei in Jülich unter der Telefonnummer 0 24 21/ 949-2425 zu melden.

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Bereits dingfest gemacht hat die Polizei Mofafahrer, die in der Dienstagnacht aufgefallen waren, weil sie deutlich zu schnell unterwegs waren. Der Grund: Sie hatten ihre Zweiräder technisch „frisiert“.

Der 40 Jahre alte Jülicher, der gegen 23 Uhr auf der Linnicher Straße gestoppt wurde, war außerdem ohne Führerschein und mit abgefahrenrem Hinterreifen unterwegs. Er durfte als Fußgänger den Heimweg antreten. Zwar hatte der zweite Fahrer einen Führerschein, weil er aber sein Mofa auf doppelte Geschwindigkeit gebracht hatte, reichte die Mofaprüfbescheinigung nicht mehr aus.

Beide Männer werden sich nun mit Anzeigen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie weiterer verkehrsrechtlicher Verstöße auseinander setzen müssen. .


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