Unterzeichnung zum Zehnjährigen

FH in Jülich setzt „Akzent“ gegen Leistungsdruck
Von Arne Schenk [29.04.2009, 10.09 Uhr]

Eine Kooperation unterzeichneten Dirk Reitz, Harald Küst, Reiner Smeetz, Prof. Manfred Schulte-Zurhausen (von links) und Prof. Angelika Merschenz-Quack. Akzent-Sprecherin Barbara Biel (5.v.l.) nahm das Dokument entgegen.

Eine Kooperation unterzeichneten Dirk Reitz, Harald Küst, Reiner Smeetz, Prof. Manfred Schulte-Zurhausen (von links) und Prof. Angelika Merschenz-Quack. Akzent-Sprecherin Barbara Biel (5.v.l.) nahm das Dokument entgegen.

„Die Studenten stehen unter einem Leistungsdruck, der war früher nicht so groß“, erklärte Prof. Dr. Manfred Schulte-Zurhausen, amtierender Rektor der Fachhochschule (FH) Aachen während des 10-jähriges Jubiläums des Akademikerzentrums Akzent am Campus Jülich. Das Studium, das heutzutage zu bewältigen sei, schaffe nicht jeder. „70 Prozent haben Prüfungsängste“, meinte der Rektor, „das darf man nicht so im Raum stehen lassen, da muss man was tun.“

Genau hier setzt die Arbeit von Akzent an. Vor Ort arbeitet ein Netzwerk von kompetenten Beratungspartner daran, den Studenten bei ihren vielfältigen Problemen zu helfen. „Die Studenten brauchen keine lange Wege gehen“, unterstrich Akzent-Sprecherin Barbara Biel von der Katholischen Studentengemeinde (KSG) Jülich. Flexibilität wird groß geschrieben. „Es ist kein starres Bündnis, sondern immer auf die Bedürfnisse angepasst“, betonte Walter Meurer vom Studentenwerk Aachen. Gemeinsam mit Barbara Biel und Thomas Braun von der FH-Studienberatung ist er einer der drei letzten an Bord, die vor einer Dekade das Netzwerk gründeten.

Beteiligt sind sechs Institutionen: das Akademische Auslandsamt und das Sekretariat für studentische Angelegenheiten der FH Aachen am Campus Jülich, das Studentenwerk und die Allgemeine Studienberatung Aachen, die Agentur für Arbeit Düren sowie die Katholische Studentengemeinde Jülich KSG. Die Beratung findet auf drei unterschiedlichen Ebenen statt. Die „Studien- und Fachberatung“ vermittelt Informationen beispielsweise zur Studienordnung oder zu den Förderrichtlinien nach BaföG.

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Es sei wichtig zu wissen, wer helfen kann, meinte Dekan Prof. Burghard Müller: „Wenn man den Studenten an den falschen Ort schickt, ist das häufig schon gelaufen.“ „Beratung steigert auch die Produktivität“, bekräftigte Harald Küst, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Düren. „Wir brauchen Hochqualifizierte. Es wäre fatal, wenn wir durch psychosoziale Rahmenbedingungen Potential verlieren.“

Um die Wichtigkeit von „Akzent“ noch einmal zu demonstrieren und die künftige Arbeit zu definieren, unterzeichneten Schulte-Zurhausen, Küst, Reiner Smeetz (Kanzler der FH Aachen), Campussprecherin Prof. Angelika Merschenz-Quack und Dirk Reitz (Geschäftsführer des Studentenwerks Aachen) einen Beratungskooperation. Franz-Josef Breuer (Abteilungsleiter Pastoral in Lebensräumen vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen) konnte nicht an dem Treffen teilnehmen, hatte aber zuvor bereits seine Unterschrift gesetzt. Damit die Kooperation auch in Zukunft bestens greift, ist im Neubau bereits ein Raum für Akzent reserviert, gleich neben der Studienberatung. (


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