Koslar-Barmener Familienzentrum kooperiert mit der VHS

Jülich: Initiative Trockene Nacht im Rathaus am Markt
Von Redaktion [17.04.2009, 08.25 Uhr]

Bettnässen ist ein großes Tabuthema. Die Folge ist, dass niemand darüber spricht und viele betroffene Kinder und Eltern glauben, sie stehen allein mit ihrem Problem da. Tatsache aber ist: dass zehn Prozent aller 7-jährigen in Deutschland nachts noch regelmäßig das Bett einnässen. Laut WHO ist das Bettnässen eine behandlungsbedürftige Erkrankung, die zweithäufigste chronische Erkrankung im Kindesalter nach Allergien. Diesem Tabu-Thema widmet sich in einer Kooperationsveranstaltung das Familienzentrum Koslar-Barmen und die VHS Jülich

Informationen über das Thema sind rar gesät. Nur wenige wissen: die Ursachen des Bettnässens sind nur sehr selten seelischer Natur. Häufiger sind Entwicklungsverzögerungen oder ein falsches Trinkverhalten die Ursache. Auch weiß man heute, dass das Bettnässen erblich bedingt sein kann und in den meisten Fällen gibt es eine sinnvolle Therapie, die frühzeitig begonnen werden sollte.

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Zwar werden jedes Jahr 15 Prozent der betroffenen Kinder spontan trocken, dass heißt aber auch, dass immerhin noch 85% noch mindestens ein weiteres Jahr einnässen. Und eines wissen die betroffenen Eltern, Lehrer, Erzieher, Tagesmütter und Angehörige sicher: Bettnässen ist für die ganze Familie umso belastender, je länger es andauert.

Gabriele Grünebauer von der Initiative Trockene Nacht wird am Mittwoch, 22. April, ab 20 Uhr im Alten Rathaus in Jülich in das Thema einführen. Daten, Zahlen und Fakten nennen und einiges zum Thema „richtiges Trinken“ und „Richtig auf die Toilette gehen“ erzählen.

Anmeldungen beim Kita Unterm Regenbogen unter Telefon 02461-51207 und Telefon 02461-50755 bei der Kita St. Martinus. Ein Kostenbeitrag von 5 Euro wird erhoben.


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