Angebot speziell für Jugendliche

Jülicher gehen auf den Kreuzweg
Von ars [31.03.2009, 15.54 Uhr]

"Ich- bin-Worte" tragen die Gläubigen beim Kreuzweg 2009 auf die Sophienhöhe.

"Ich- bin-Worte" tragen die Gläubigen beim Kreuzweg 2009 auf die Sophienhöhe.

Jesus auf seinem Weg zur Kreuzigung begleiten, ihm auf diesem letzten Gang nahe zu sein und daraus Kraft für den eigenen Lebensweg zu schöpfen, das ist ganz im Sinne des Kreuzweges. Vor Ostern nimmt daher in Jülich die Sales-Pfarrgemeinde am Freitag, 3. April, an dem Jugendkreuzweg teil, während die Rochus-Pfarrgemeinde am Karfreitag, 10. April, sich zur Sophienhöhe aufmacht. Der Eintritt ist frei.

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ lautet eine der „Ich-bin-Worte“ von Jesus Christus im Johannes-Evangelium. Unter die Thematik dieser Worte stellt die Pfarrgemeinde St. Rochus ihren diesjährigen Kreuzweg auf die Sophiehöhe. Hierzu lädt die Gemeinde am Karfreitagmorgen, 10. April, ein. Die Gruppe trifft sich dann an der Grillhütte in Stetternich, um sich von dort um 9.30 Uhr auf den Weg zu begeben.

Verschiedene Gruppen und Kreise des kirchlichen Lebens in und um Jülich bereiten die Stationen des Kreuzweges in Anlehnung an die Worte vor. So betreuen die Trier-Pilger die erste Station (verdunkelt – „Ich bin das Licht der Welt“, Johannes 8,12), die Kommunionkinder die zweite (hungrig – „Ich bin das Brot des Lebens“, Johannes 6,35) und die Frauengemeinschaft die dritte (Schutzlos – „Ich bin der gute Hirt“, Johannes 10,11). Für die vierte Station (Ausweglos – „Ich bin die Tür“, Johannes 10,9) zeigen sich die Firmlingen von St. Martinus Stetternich verantwortlich, während die Freie evangelische Gemeinde Nummero 5 (Verirrt – „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, Johannes 14,6) übernimmt. Die 6. und Schlussstation am Kreuz pflegt der Liturgiekreis.

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Jugendliche wirken traditionell auch beim Kreuzweg zur Sophienhöhe mit - in diesem Jahr wird ihnen außerdem ein eigenes Angebot in der Saleskirche gemacht.

Jugendliche wirken traditionell auch beim Kreuzweg zur Sophienhöhe mit - in diesem Jahr wird ihnen außerdem ein eigenes Angebot in der Saleskirche gemacht.

Die biblischen Texte, eben die dem Johannesevangelium entnommenen „Ich-bin-Worte“, sollen verdeutlichen, dass der Jesus des christlichen Bekenntnisses nicht nur ein Schönredner, ein Friedensvisionär und ein Wohlfühltherapeut ist, sondern selber Gott – der Gott, der den Menschen nahe kommt, der ihnen dermaßen „auf den Leib rückt“, dass er selber menschlicher Leib wird. Denn Jesus war schon eine Zeit lang durch Galiläa gewandert, hatte seine „Bergpredigt“ gehalten, das „Vater unser“ gelehrt, manche Kranke geheilt, Gleichnisse erzählt und seine zwölf Jünger ausgewählt. Sein Name war bekannt, sein Ruf eilte ihm voraus. Und dennoch stellt er seinen Jüngern die Frage „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Seine Frage gilt noch heute für die Gläubigen.

„Siehst du mich?“ ist das Leitmotiv des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend 2009, in Jülich initiiert vom Sachausschuss Jugend der GdG Heilig Geist. Federführend sind hier Pfarrer Daniel Wenzel und die Jugendbeauftragte Elke Androsch. Sieben Bilder der Düsseldorfer Künstlerin Cynthia Anna-Maria Tokaya ermuntern am Freitag, 3. April, 18.30 Uhr, in der Sales-Kirche dazu auf, Christus auf seinem Weg an sieben Stationen zu begegnen und ein Stück zu begleiten.

„Mein Kreuzweg soll die frohe Botschaft verkünden!“, erklärt die Künstlerin, die aus der niederländischen Kleinstadt Baarlo zwischen Roermond und Venlo stammt, eine traditionell katholische Gegend, geprägt von drei Klöstern und Heimat des Steyler Missionsordens. Seit 1991 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Düsseldorf. Den Abschluss bildet eine Agape in der Seitenkapelle. Infos unter www.jugendkreuzweg-online.de im Internet.


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