Aus dem Polizeibericht

Unsichere Ladung, nächtlicher Angriff und Raserei im Jülicher Land
Von Redaktion [24.03.2009, 11.35 Uhr]

Vielfältige Delikte hatte die Jülicher Polizei laut Pressebericht in den vergangenen Tagen zu „bearbeiten“: Ein Laster wurde bei Stetternich mit ungesicherter Ladung angehalten, gefahndet wird nach einer Gruppe von Männern, die in Koslar ohne bislang erkennbaren Grund einen Mann angriffen, sowie nach einem Fahrerflüchtigen, der ein Schulkind anfuhr und sich davonmachte. Außerdem wurde ein trunkener Raser auf der Tagebaurandstraße angehalten.

Weil die Schrott-Ladung weit über die seitlichen Bordwände der Ladefläche hinaus ragte und zudem der Abstand zwischen den Rädern und den Radabdeckungen sehr gering war, wurde am Montagmittag der Klein-Lkw eines 57-Jährigen aus Langerwehe auf der L 136 bei Stetternich angehalten. Auf den ersten Blitz fiel den Beamten des Jülicher Verkehrsdienstes eine mangelhafte Sicherung der Ladung der Ladefläche und im Führerhaus auf. Außerdem awr ein Fahrzeugrahmen gerissen.

Bei einer Wägung stellte sich dann eine Überladung von mehr als 7 Prozent heraus. Bei der Beweissicherung durch einen Kfz-Sachverständigen in Jülich bestätigte er die bereits festgestellten Mängel und stellte weitere, kleinere Mängel fest – aber auch erhebliche Mängel an der Brems- und Lenkanlage. Da das Fahrzeug insgesamt verkehrsunsicher war, wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Fahrer, der gleichzeitig auch Halter des Lkw war, wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Opfer eines nächtlichen Angriffs wurde in der Nacht zum Sonntag ein 52 Jahre alter Mann aus Lüdenscheid. Gegen 2.20 Uhr wurden Polizeibeamte und ein RTW in die Rathausstraße geschickt, wo sie den Verletzten in Begleitung eines weiteren Mannes aus Lüdenscheid antrafen. Sie gaben zu Protokoll, dass sie im Anschluss an eine Hochzeitsfeier in der Bürgerhalle auf dem Weg zu ihrem Auto plötzlich durch sieben junge Männer attackiert worden seien. Während der 59-Jährige sich noch rechtzeitig in einem Pkw verbarrikadieren und die Polizei rufen konnte, erlitt der 52-Jährige mehrere Prellungen und Platzwunden, unter anderem verursacht durch einen Baseballschläger. Der Verletzte verzichtete allerdings auf eine ärztliche Versorgung.

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Die Fahndung nach der Tätergruppe blieb bislang erfolglos. Die Flüchtigen werden beschrieben als etwa 18 bis 20 Jahre alte Nichtdeutsche, die alle mit Jeans und Sportschuhen bekleidet gewesen seien. Ein Täter habe einen blau-weiß gestreiften Pulli getragen.

Sachdienliche Hinweise werden an die Einsatzleitstelle der Polizei in Düren unter Telefon 02421/949-2425 erbeten.

Ebenfalls auf Hinweise hofft die Polizei beim Unfall auf der Jülicher Bongardstraße am Freitag, 20. März. Ein 11-jähriger Junge wurde dort gegen 13 Uhr in Höhe der Straße Am Aachener Tor die Fahrbahn zu überqueren. Ein lilafarbener Kleinwagen der Marke Ford habe ihn dabei mit der rechten Fahrzeugseite erfasst und zu Boden geworfen.Der Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um das Kindzu kümmern.

Der Fahrer war etwa 20-25 Jahre alt, dunkles Haar und trug eine Baseballmütze. Er flüchtete in Richtung Friedrich-Ebert-Straße.Hinweise von Unfallzeugen werden von der Polizei in Jülich unter Rufnummer 02461-6276212 entgegengenommen.

Auf der Tagebaurandstraße „blitzte“ es für einen 75-jährigen Autofahrer am Freitag: 37 Stundenkilometer zu schnell war er unterwegs – und mit Alkohol im Blut. Der Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutprobenentnahme angeordnet.


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