Kino im KuBa

Jülich: Von Hunden, Witwen und Sch’tis
Von Redaktion [19.03.2009, 14.43 Uhr]

Ein Hundeleben kann aufregend sein

Ein Hundeleben kann aufregend sein

Das ist ganz großes Kino: Viermal können in der 13. Kalenderwoche Cineasten des Jülicher Landes Filmvergnügen im Kulturbahnhof genießen: Im Kinderkino am Montag, 23. März, startet „Bolt – Ein Hund für alle Fälle“ ab 16 Uhr durch.

Das Leben ist ein einziges Abenteuer für Bolt (Stimme: Christian Tramitz). Der Superhund kämpft unermüdlich für das Gute, jagt wahnsinnige Schurken, stellt sich todesmutig jeder Gefahr und rettet am laufenden Band seine Besitzerin Penny. Jedenfalls solange die Kameras surren: Bolt ist der Star einer TV-Serie, und selbstverständlich hat er nur im Fernsehen übernatürliche Kräfte. Dumm ist nur, dass Bolt keine andere Welt als die des TV-Studios kennt - und fest daran glaubt, dass er tatsächlich Superkräfte hat.

Dieser Irrglauben wird ihm zum Verhängnis, als er die Entführung seines Frauchens in der Serie für bare Münze nimmt und aus seinem Studio ausbricht. Bolt findet sich weit entfernt von seiner heilen Hollywood-Welt in New York City wieder. Nun muss er sich auf eine lange, beschwerliche Reise zurück nach Hause und zurück zu Penny machen. Und weil er sich auf diesem Trip nun mal nicht auf seine vermeintlichen Kräfte verlassen kann, braucht er Hilfe.

Zusammen mit der zynischen Straßenkatze Mittens und seinem größten Fan, dem TV-süchtigen, übereifrigen Hamster Dino (Stimme: Axel Stein), bricht er auf zu einer gefährlichen Odyssee quer durch die USA. Dank seiner Gefährten stellt Bolt fest, dass ein echter Hund keine Superkräfte braucht, um ein Held zu sein …

„Bolt – Ein Hund für alle Fälle“ markiert das Regiedebüt von Chris Williams und Byron Howard, die seit über zehn Jahren zum Kreativ-Team der Walt Disney Animation Studios gehören und u.a. bei Kinoerfolgen wie "Mulan" und "Lilo & Stitch" mitwirkten. Der Film ist ein warmherziges und schräges Animationsabenteuer voller Slapstick und Humor

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- oder sehr beschaulich an der Seite einer Witwe

- oder sehr beschaulich an der Seite einer Witwe

Tragikkomisch kommt ab 20 Uhr der französische Film „Endlich Witwe“ daher. Anne-Marie (Michèle Laroque) findet sich überraschend als frischgebackene Witwe wieder, nachdem sie ihren Ehemann bei einem Autounfall verloren hat. Nicht allzu unglücklich über die neugewonnene Freiheit, hofft sie nun endlich auf eine erfüllte Beziehung zu ihrem heimlichen Geliebten Leo (Jacques Gamblin). Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre fürsorgliche Familie gemacht, die ihr in dieser schweren Zeit seelischen Beistand leisten will. Plötzlich sitzt sie noch tiefer in der Falle, als zuvor ...

Vom reinen Funktionieren in Familie und Umwelt zum individuellen Glück: „Endlich Witwe“ zeigt auf witzige und berührende Weise, welche Kraft es bedeutet, die eigene Fassade zu sprengen - und wie sehr es sich lohnen kann, zu seinen wahren Gefühlen zu stehen. Nach dem sensationellen Kinoerfolg von "Sie sind ein schöner Mann" begeistert auch der neue Film von Isabelle Mergault mit Charme und Witz.

Wegen der großen Resonanz gibt es dann Dienstag, 24., und Mittwoch, 25. März, jeweils um 20 Uhr noch zweimal „Willkommen bei den Sch’tis“.

Der Postbeamte und Südfranzose Philippe Abrams (Kad Merad) wird unfreiwillig versetzt - zu den Sch'tis, wie die Nordlichter wegen ihres Dialekts genannt werden. Zwei Welten prallen aufeinander! Schnell merkt Philippe, dass er den Sch'ti-Dialekt zwar nicht versteht, die Menschen aber unwahrscheinlich herzlich sind. Allen voran der Postbote Antoine (Dany Boon), der bald sein bester Freund wird. Dazu bereitet ihm seine Frau Julie (Zoé Félix) an den freien Wochenenden im Süden den Himmel auf Erden, und er ist im angeblich barbarischen Norden so glücklich wie noch nie. Alles läuft bestens - bis Julie eines Tages beschließt, Philippe vor Ort beizustehen. Der sieht sich nun gezwungen, Antoine und dem Rest seiner Mitarbeiter zu gestehen, dass er sie seiner Frau als unzivilisierte Horde beschrieben hat. Er muss sich schnell etwas einfallen lassen ...

Frankreich ist in Aufruhr – die Mundart Chtimi ist in aller Munde, seit der populäre Komiker und Regisseur Dany Boon mit seiner herzerfrischenden Komödie den nordfranzösischen Sch'tis ein rekordverdächtiges Denkmal gesetzt hat. „Willkommen bei den Sch’tis“ ist eine wahre Kinosensation, ein unerwartetes Publikumsphänomen, mit dem keiner gerechnet hatte: Diese hinreißend quirlige, sympathisch warmherzige Culture-Clash-Komödie führt entwaffnend charmant regionale Vorurteile ad absurdum. Der herrlich respektlose Kino-Spaß brachte es auf über 20 Millionen Besucher in Frankreich, brach damit alle Zuschauerrekorde und avancierte zum absoluten Publikumsliebling.

Das gilt auch für das Jülicher KuBa-Kino: Das verzeichnet seit Öffnung des Kinos vor fünf Jahren den zahlenmäßig besten Monat, in dem erstmals die Schallgrenze von 1000 Besuchern deutlich durchbrochen wird. Außerdem zieht „Willkommen bei den Sch’tis“ in den Zuschauerzahlen beim Einzelfilm gleich auf mit dem Publikumsmagnet „Keinohrhasen“ 2008.

Tickets jetzt online unter www.kuba-juelich.de reservieren.


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