Neuer Magnetresonanztomograf im Forschungszentrum

Jülicher ermöglichen einzigartige Einblicke
Von Redaktion [08.03.2009, 20.26 Uhr]

Mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern ist der Spalt im Inneren des Magnetresonanztomografen so groß, dass ganze Bäume darin untersucht werden können. Foto: Forschungszentrum Jülich

Mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern ist der Spalt im Inneren des Magnetresonanztomografen so groß, dass ganze Bäume darin untersucht werden können. Foto: Forschungszentrum Jülich

Ein sechs Tonnen schwerer Magnetresonanztomograf wurde am Freitag, 6. März, angeliefert, mit dem die Forscher zerstörungsfrei in das Innere von Pflanzen und Böden schauen können. Das einzigartige Gerät mit einer Feldstärke von 1,5 Tesla ermöglicht nicht-invasive Untersuchungen von Pflanzen und deren Wurzeln mit Durchmessern bis zu 30 cm und Höhen bis 4 m.

Mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern ist der Spalt im Inneren des Magnetresonanztomografen so groß, dass nicht nur kleine Pflänzchen, sondern ganze Bäume darin untersucht werden können. Zusammen mit seiner hohen Feldstärke von 1,5 Tesla ist das Gerät im Forschungszentrum Jülich, einem Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, damit einzigartig in der Welt.

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„Wir Jülicher hatten die Idee, ein solches Gerät bauen zu lassen, damit wir endlich große intakte Pflanzen samt ihrem Wurzelsystem störungsfrei untersuchen können“, sagt Dr. Dagmar van Dusschoten vom Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre. Umgesetzt wurde die Idee von der Firma Magnex/Varian in England, von wo aus das Forschungsgerät gestern Abend seine Reise nach Jülich antrat.

Zur Abschirmung des Magnetfeldes wird der Tomograf nun in einem großen Eisenkäfig im Gewächshaus des Forschungszentrums installiert und soll im April in Betrieb genommen werden. Finanziert wurde das 1,2 Millionen teure Forschungsgerät von der Helmholtz-Gemeinschaft und dem Forschungszentrum Jülich.


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