90 Minuten ohne Pause

„Kleine Eheverbrechen“ zum Frauentag in Jülich
Von Redaktion [02.03.2009, 21.10 Uhr]

Was verbindet und…

Was verbindet und…

Die Zerreißprobe einer Ehe zeigen die renommierten Mimen Eleonore Weisgerber und Peter Bongartz nach der literarischen Vorlage von Eric-Emmanuel Schmitt am Sonntag, 8. März, in der Jülicher Stadthalle. Sie spielen das Paar Gilles und Lisa, das sich auf dem dünnen Eis der Amnesie bewegen und stets die Frage im Raum steht: Wer betrügt wen? Das Stück wird ab 20 Uhr in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Jülich zum Internationaler Frauentag gezeigt.

Der Autor Gilles, der mit seinem Krininalgeschichten-Sammelband „Kleine Eheverbrechen“ die Bestsellerlisten anführt, hat durch einen mysteriösen Unfall sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa, mit der er seit fünfzehn Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Aber: ist es wirklich seine Wohnung? Ist Lisa wirklich seine Frau? Gilles kann sich –scheinbar?- an nichts erinnern.

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was trennt Gilles und Lisa? Sind es "Kleine Eheverbrechen"?

was trennt Gilles und Lisa? Sind es "Kleine Eheverbrechen"?

Wer ist er? Wer ist Lisa? Welche Ehe führen die beiden? Ist es tatsächlich so, wie sie ihre Ehe beschreibt, waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es im Gegenteil eine Hassliebe, die sie verbindet?

Aus dieser Ausgangsposition entwickelte Schmitt einen schillernden Text, Eleonore Weisgerber und Peter Bongartz spielten das Ehepaar Lisa und Gilles überzeugend und mitreißend. Regisseur Zanussi inszeniert das psychologische Katz- und Mausspiel, die Szenen einer Ehe zwischen Lüge und Leidenschaft, Zärtlichkeit und Abweisung, Verzweiflung und Hoffnung. Ein fesselndes Theaterstück mit der Traumbesetzung Weisgerber und Bongartz. Das Schauspiel-Paar wurde dafür mit dem 2. INTHEGA-Preis ausgezeichnet.

Gespielt wird 90 Minuten am Stück ohne Pause.


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