Auf dem Weg zum europäischen Exzellenzzentrum
Jülich und Maastricht kooperieren bei bildgebenden Verfahren
Von Redaktion [28.02.2009, 07.43 Uhr]
Das Forschungszentrum Jülich und die Universität Maastricht werden in Zukunft im Bereich der bildgebenden Verfahren in der Hirnforschung zusammenarbeiten. Kürzlich unterzeichneten die Vorstände des Forschungszentrums Jülich, Prof. Achim Bachem und Dr. Sebastian M. Schmidt, und der Präsident der Universität, Dr. Jo Ritzen, eine entsprechende Vereinbarung.
Das Forschungszentrum Jülich, ein Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, besitzt ein weltweit einmaliges Großgerät für bildgebende Verfahren: den 9,4-Tesla-Magnetresonanztomografen mit integriertem Positronenemissionstomografen. Zudem arbeiten hier Physiker und Mediziner eng zusammen in der Entwicklung neuer Methoden, um das Großgerät für die Forschung nutzbar zu machen.
Die Universität Maastricht, stark in der Entwicklung neuer Datenanalysemethoden bei bildgebenden Verfahren und in funktioneller Magnetresonanztomografie, will in naher Zukunft einen 9,4-Tesla-Magnetresonanztomografen anschaffen. Die sich gegenseitig ergänzende Expertise beider Institutionen zusammenzubringen, ist das Ziel der soeben unterzeichneten Vereinbarung, die spätestens 2010 in eine weitreichendere Kooperation überführt werden soll.
Als Herzstück dieser Zusammenarbeit sollen ein europäisches Exzellenz-Zentrum für Ultrahochfeld-Magnetresonanztomografie als Expertenplattform gegründet werden, Mitarbeiter ausgetauscht und ein Schulungskonzept für Doktoranden und Nutzer der Magnetresonanztomografie entwickelt werden.
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