Jülich unterstützt die Entwicklung der Bioökonomie
Von Redaktion [17.02.2009, 08.11 Uhr]

Wie eine ständig wachsende Menschheit ernähren, mit Rohstoffen und Energie versorgen? Die sogenannte Bioökonomie erforscht, was Wissenschaft, Wirtschaft und Politik tun müssen, damit innovative biobasierte Produkte – also Lebens- und Futtermittel, nachwachsende Rohstoffe und die Bioenergie - entwickelt und nachhaltig produziert werden können. Mit Unterstützung der Bundesregierung hat die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) im Januar den Forschungs- und Technologierat Bioökonomie eingerichtet, um in Deutschland Forschung im Innovationsthema Bioökonomie strategisch auszubauen und die Politik bezüglich der notwendigen Rahmenbedingungen zu beraten.

Das Forschungszentrum Jülich ist in dem 13-köpfigen Gremium durch den Vorstandsvorsitzenden Prof. Achim Bachem vertreten. Die Leitung des Rates wurde acatech-Präsident Prof. Reinhard F. Hüttl übertragen.

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„Dass sich der Rat gebildet hat, ist ein sehr positives Signal“, sagt Prof. Ulrich Schurr vom Forschungszentrum Jülich. „Man hat erkannt, welche Bedeutung die Bioökonomie in Deutschland inzwischen hat und zukünftig haben wird.“ Der Direktor des Instituts für Chemie und Dynamik der Geosphäre (ICG) verweist dabei auf das Konzept der „wissensbasierten Bioökonomie“ („Knowledge-Based Bio-Economy“, KBBE), an dem auch in Jülich gearbeitet wird.

Neben den wichtigen Forschungsarbeiten zu diesem Thema werde aber auch die strategische Entwicklung von Forschung, Wirtschaft und Politik unterstützt. So habe der Koordinator der KBBE in NRW, Dr. Christian Patermann, sein Büro im Forschungszentrum. Patermann gehört ebenfalls dem Forschungs- und Technologierat Bioökonomie an.


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