Bodypainting und kleine Kostbarkeiten

Kunsthandwerkerinnen hoffen auf Sonne in Jülich
Von Redaktion [24.06.2005, 15.38 Uhr]

Die Baumriesen auf dem Schlossplatz schützten die Gäse des Kunsthandwerkerinnen-Marktes.

Die Baumriesen auf dem Schlossplatz schützten die Gäse des Kunsthandwerkerinnen-Marktes.

„Wir haben alles getan, was wir konnten“ richten Katarina Esser und Brigitte Habig ihre Blicke besorgt in den Himmel. „Jetzt wünschen wir uns gutes Wetter, damit die Arbeit von Monaten nichts ins Wasser fällt“. Die beiden Organisatorinnen des Jülicher Kunsthand-werkerinnenmarkts erinnern sich noch lebhaft an schwierige Aufbauarbeiten im strömenden Regen und nasskalte Füße hinter zugigen Ständen. „Aber jedes Mal hat sich die Sonne dann doch noch gezeigt und die Ausstellerinnen für ihr Treue zum Markt belohnt“, schwärmen beide. Denn die beladen selbst bei schlechtem Wetter ihren Wagen und reisen aus allen Himmelsrichtungen zum Markttag nach Jülich an. 220 werden es in diesem Jahr sein. Unangekündigtes Fernbleiben kommt nur selten vor. Und als das doch einmal der Fall war, stand die Teilnehmerin am anderen Tag allein auf dem Schlossplatz, sie hatte sich im Datum geirrt!

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Reges Treiben wird auch in diesem Jahr wieder erwartet.

Reges Treiben wird auch in diesem Jahr wieder erwartet.

Auf gutes Wetter hoffen natürlich auch die Frauen, die die Gastronomiezeile beschicken. Sie sorgen für internationale Vielfalt und kulinarische Höhepunkte. Türkische Gerichte und afrikanische Spezialitäten locken neben deutschen Kuchen, Schmalzbroten oder leckeren Suppen. Marliese Roebers und ihr Team etwa verbuchen von Jahr zu Jahr höhere Umsätze. Die kommen nicht der eigenen Tasche, sondern einem Frauennähprojekt in Namibia zugute.

Mit dabei auch das Jülicher Mütterzentrum, das mit den Einnahmen des Markts einen Teil der Miete bestreiten kann. Wer sich zum Essen unter den Baumriesen niederlässt, wird sich vielleicht die Augen reiben, wenn er Annette Kossatz bei der Arbeit zuschaut. Fotografie und Körpermalerei sind ihre Domäne und vor den Augen des Publikums schafft sie Kunst am Körper. Vergänglich zwar, aber wunderschön anzuschauen. Wo? Am 25. Juni auf dem Kunsthandwerkerinnenmarkt in Jülich.


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