Jülicher simulieren Vogel-Flugzeug-Kollision
Von Redaktion [12.02.2009, 12.24 Uhr]

Vögel können verheerende Auswirkungen auf Flugzeuge haben, wie der Zusammenprall eines Airbus mit Vögeln und die anschließende Notlandung auf den Hudson-River in New York kürzlich zeigten.

Eine mögliche Kollision zwischen Vögeln und Messgeräten am Forschungsflugzeug Halo simulierten Jülicher Forscher am Computer in Zusammenarbeit mit dem DLR-Institut in Stuttgart. Für den ersten Forschungseinsatz von HALO zur Untersuchung der Selbstreinigungsfähigkeit der Atmosphäre entwickeln Wissenschaftler von der Technologieabteilung des Forschungszentrums Jülich ein Einlasssystem für hochreaktive, atmosphärische Spurenstoffe, das 30 Zentimeter aus dem Rumpf ragt.

Werbung

Zur Simulation des schlimmsten „Lastfalls“ kollidiert ein 1,8 Kilo schwerer Vogel bei 580 km/h mit dem Flugzeug. Die beim Aufprall entstehenden Kräfte können im ungünstigsten Fall bis zu 200 KiloNewton (20 Tonnen) betragen. Durch geeignete Konstruktionen können diese Belastungen deutlich reduziert werden. Berechnet und modelliert werden die Simulationen unter anderem mit dem Jülicher Supercomputer JUMP.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2018 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Das JüLicht geht im "Herzog" auf
Das "JüLicht" ist Geschichte – es geht ab sofort im "Herzog" auf – und diesmal gibt es die neuesten Nachrichten nicht nur täglich frisch im Internet, sondern auch jeden Monat als neues Stadt- und Kulturmagazin in gedruckter Form. Wir – Muttkraat, Medien- und Kommunikationsdesigner Hacky Hackhausen und Herzens-Jülicherin und Journalistin Dorothée Schenk – haben fast drei Jahre lang an der „Fusion“ des „kleinen Herzog“, das bis Ende 2017 als Kulturmagazin im Taschenformat erschienen ist und dem Internetmagazin „JüLicht“ geplant und gefeilt.  [30.01.2018, 14.41 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung