Jülicher simulieren Vogel-Flugzeug-Kollision
Von Redaktion [12.02.2009, 12.24 Uhr]

Vögel können verheerende Auswirkungen auf Flugzeuge haben, wie der Zusammenprall eines Airbus mit Vögeln und die anschließende Notlandung auf den Hudson-River in New York kürzlich zeigten.

Eine mögliche Kollision zwischen Vögeln und Messgeräten am Forschungsflugzeug Halo simulierten Jülicher Forscher am Computer in Zusammenarbeit mit dem DLR-Institut in Stuttgart. Für den ersten Forschungseinsatz von HALO zur Untersuchung der Selbstreinigungsfähigkeit der Atmosphäre entwickeln Wissenschaftler von der Technologieabteilung des Forschungszentrums Jülich ein Einlasssystem für hochreaktive, atmosphärische Spurenstoffe, das 30 Zentimeter aus dem Rumpf ragt.

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Zur Simulation des schlimmsten „Lastfalls“ kollidiert ein 1,8 Kilo schwerer Vogel bei 580 km/h mit dem Flugzeug. Die beim Aufprall entstehenden Kräfte können im ungünstigsten Fall bis zu 200 KiloNewton (20 Tonnen) betragen. Durch geeignete Konstruktionen können diese Belastungen deutlich reduziert werden. Berechnet und modelliert werden die Simulationen unter anderem mit dem Jülicher Supercomputer JUMP.


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