Ambulanter Dienst der Malteser schließt

Jülicher Hospizmitarbeiter künftig unter Dürener Regie
Von tee [26.01.2009, 10.17 Uhr]

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des ambulanten Malteser Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Jülich wechseln zum 1. Februar zur Dürener Hospizbewegung. für die betreuten Menschen hat das keine Auswirkung betonen beide Parteien.

Letztlich ist es zur Trennung gekommen: Hatte Karl Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Malteser Hilfsdienst gGmbH im Sommer noch betont, dass der Hospizdienst wichtiger Baustein des Malteser-Krankenhauses Jülich sei, konnte letztlich kein Konsens mit den Ehrenamtlern erreicht werden. Nach 14 Jahren schließt der Ambulante Malteser Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Jülich. „Wir schauen dankbar zurück auf das, was aufgebaut und geleistet wurde“, so Wolfgang Brauers, Geschäftsführer im Malteser St. Elisabeth. 77 Hospizhelfer wurden ausgebildet und 308 Menschen begleitet.

Die speziell geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiter übernehmen weiterhin die kostenlose Betreuung und Begleitung von unheilbar Kranken und Sterbenden und deren Angehörige in deren Hause für Jülich und Linnich. Für die schon betreuten Menschen ergeben sich durch den Wechsel keine Änderungen.

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Ansprechpartnerin für ratsuchende Menschen zum Thema ambulante Hospizbetreuung für die Hospizbewegung Düren e.V. -Bereich Jülich/Linnich- ist Anette Fischer, Tel.: 02461-9860073.

Das Maltese Krankenhaus Jülich wird sich verstärkt der Palliativmedizin und Palliativversorgung widmen, erklärte die Geschäftsführung. Der Palliative Komplexdienst wird von der Anästhesieabteilung geleitet und ist ein multiprofessionelles Team bestehend aus Palliativmedizinern, Pflegepersonal und Sozialarbeitern mit entsprechender Qualifikation sowie Seelsorgern, Physiotherapeuten und anderen Berufsgruppen. Gezielt um Patienten mit fortgeschrittenem Tumor- oder chronischen Erkrankungen wird sich dieser Dienst widmen. Weitere Informationen hierzu gibt es beim Krankenhaus unter 02461/ 620-242.


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