Kinoprogramm

Französische Familienverhältnisse im Jülicher KuBa
Von Redaktion [19.01.2009, 08.28 Uhr]

Szene aus "So viele Jahre liebe ich Dich"

Szene aus "So viele Jahre liebe ich Dich"

Das Regiedebüt des Bestsellerautors Philippe Claudel "So viele Jahre liebe ich Dich" lebt von der genauen Beobachtung und dem Respekt vor seinen Figuren und dem liebevoll ausgearbeiteten Drehbuch. Zu sehen ist der Film am Montag, 19. Januar, im KuBa-Kino um 20 Uhr.

15 Jahre lang hatte Juliette (Kristin Scott Thomas) keinen Kontakt zu ihrer Familie. Nachdem das Leben sie gewaltsam von ihrer jüngeren Schwester Léa (Elsa Zylberstein) getrennt hatte, treffen sich die beiden wieder. Léa führt mit ihrem Mann Luc (Serge Hazanavicius) und ihren beiden Töchtern ein glückliches Familienleben, in das sie die verschlossene Juliette warmherzig aufnimmt. Gemeinsam überwinden die beiden entfremdeten Schwestern ihre geheimnisumwobene Vergangenheit und bauen das verlorene Vertrauen Stück für Stück wieder auf.

Werbung

Vor allem durch das brillante Spiel seiner überragenden Hauptdarstellerinnen und eine überaus sorgfältige Bildsprache zeigt "So viele Jahre liebe ich Dich", wie fragil Freiheit ist. Das Regiedebüt des Bestsellerautors Philippe Claudel lebt von der genauen Beobachtung und dem Respekt vor seinen Figuren und dem liebevoll ausgearbeiteten Drehbuch. Emotional plausibel illustriert der Film vor allem in den Gesichtern seiner Protagonistinnen die fließende Grenze zwischen Hoffnung, Glück und Trauer - und dass "Familie" mehr als Verwandtschaft bedeutet. "So viele Jahre liebe ich Dich" ist ein Film über Schuld, Vergebung und das Recht auf einen Neuanfang.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2018 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Das JüLicht geht im "Herzog" auf
Das "JüLicht" ist Geschichte – es geht ab sofort im "Herzog" auf – und diesmal gibt es die neuesten Nachrichten nicht nur täglich frisch im Internet, sondern auch jeden Monat als neues Stadt- und Kulturmagazin in gedruckter Form. Wir – Muttkraat, Medien- und Kommunikationsdesigner Hacky Hackhausen und Herzens-Jülicherin und Journalistin Dorothée Schenk – haben fast drei Jahre lang an der „Fusion“ des „kleinen Herzog“, das bis Ende 2017 als Kulturmagazin im Taschenformat erschienen ist und dem Internetmagazin „JüLicht“ geplant und gefeilt.  [30.01.2018, 14.41 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung