Aus dem Polizeibericht

Wohnhaus in Jülich explodiert
Von Redaktion [05.01.2009, 09.16 Uhr]

Mehrere hunderttausend Euro Gebäudeschaden, aber glücklicherweise keine verletzten Menschen - das ist die Bilanz einer Explosion, die am vorgerückten Sonntagnachmittag ein Wohnhaus in Jülich vollständig zerstört hat.

Gegen 17.20 Uhr wurde ein Großaufgebot an Polizei und Rettungsdiensten in die Siemensstraße entsandt. Zeugen und Anwohner berichteten über die Detonation eines Reiheneckhauses, das nach Mitteilung der nur wenig später am Einsatzort eintreffenden Streifenwagenbesatzung zudem in Flammen stand. Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Umliegende Häuser wurden vorsorglich evakuiert und der Schadensort zunächst weiträumig abgesperrt.

Die zwei Bewohner des etwa zehn Jahre alten Gebäudes waren zum Zeitpunkt des Unglücks nicht zu Hause und wurden bei der Heimkehr vom gesamten Schadensausmaß überrascht. Glück im Unglück: der im Haus aufhältige Hund der Familie überlebte das Schadensereignis mit leichten Verletzungen, die beim Tierarzt behandelt werden konnten.

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Voraussichtlich leichte Gebäudeschäden waren auch an dem unmittelbar angebauten und dem gegenüberliegenden Haus entstanden. Vorsorglich wurden auch drei benachbarten Häuser geräumt, so dass mit den Geschädigten insgesamt zehn Personen die Nacht bei Verwandten unterkommen müssen. Neben umfangreichen Einsatzkräften waren unter anderem die örtliche Ordnungsbehörde, Mitarbeiter des Energie-Versorgungsunternehmens sowie seelsorgerische Betreuung vor Ort tätig.

Derzeit ist das zerstörte Haus noch nicht begehbar. Das für die Schadensermittlung zuständige Fachkommissariat der Polizei war vor Ort und hat die Ermittlungen nach der Ursache bereits aufgenommen. Nach dem bisherigen Stand der Feststellungen muss die Polizei davon ausgehen, dass die Ursache in einem Defekt im Zusammenhang mit der örtlichen Gasversorgung liegen könnte. Der Schadensort wurde beschlagnahmt. Die Untersuchungen dauern an.


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