Virginia Lisken lädt zum Bühnenjubiläum ins Bonhoefferhaus

Jülich: Versilberte Musikerin feiert mit Weggefährten
Von ars [17.11.2008, 22.52 Uhr]

Virginia Lisken

Virginia Lisken

Ganz schön krachen mit akustischer Musik lässt es Virginia Lisken zu ihrem 25-jährigen Bühnenjubiläum am Samstag, 22. November, im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30. Die Musikerin lässt es sich nicht nehmen, ab 19 Uhr wichtige und liebgewonnene Wegbegleiter für ein Benefizkonzert mit auf die Bühne zu holen.

Dabei sind Rudi Königs (Gitarre, Gesang), Ingo Blees (Keyboard, Gesang), Arne Schenk (Gitarre, Gesang), Patrick Auschner (Cajon), Karin Latour (Gesang), Udo Borowski (Gitarre, Gesang), Ali Andrejewczki (Geige). Der Eintritt ist frei, dafür sind Spenden in freiwilliger Form willkommen, die einer Jülicher Familie in Not zugute kommen sollen.

Virginia Lisken, in Mainz geboren, ist mit Haut und Haaren Musikerin. Als Zwölfjährige lernte sie Gitarre spielen, schrieb ihre ersten Lieder und trat wenige Jahre später zum ersten Mal öffentlich auf. Die Fachpresse lobte, fand Vergleiche mit Joan Baez oder Judy Collins.

Zahlreiche Auftritte als Solistin folgten. Nebenbei trat sie auch mit Freunden, darunter „Gypsy Dave“, oder im Vorprogramm von Rolf Zuckowski auf. Sie gründete 1990 das Neusser Duo „Acoustic Songs“ und veröffentlichte ein Jahr später eine Single.

Als Frauenduo „m.tales“ hatte sie wochenlang eine Nr. 1-Platzierung in den Lokalcharts News 89,4 in Neuss mit ihrem eigenen Stück „Lilly“, ein Lied für ihren Sohn. Eine weitere Nr. 1-Platzierung folgte beim Radiosender Radio Rur in Düren.

Werbung

Nach ihrem Umzug nach Jülich vor 14 Jahren spielte sie in diversen Bands, ihr Hauptaugenmerk liegt jedoch auf ihren Soloauftritten. Als Solokünstlerin ist sie in Jülich ein Begriff und spielt auf zahlreichen Vernissagen unter anderem für den Brückenkopf-Park, den Jülicher Kunstverein oder bei Veranstaltungen der Fachhochschule sowie auf dem seit nunmehr 15 Jahren vielbeachtetem Frauenhandwerkerinnenmarkt in Jülich.

Virginia Liskens Ursprünge liegen im Folkbereich , heute sind es die Pop- und Rockperlen der letzten Jahrzehnte bis in die heutige Zeit, die sie gerne neu arrangiert und präsentiert. Sie hat eine Schwäche für die Stücke anderer Musiker, daher sind ihr gecoverte Lieder am liebsten. Seit nunmehr 25 Jahren steht sie auf der Bühne und ihr Repertoire geht von George Gershwin über die Punklegenden „The Clash“ bis hin zum aktuellen Lied von „One Republik“.

Für Virginia Lisken bedeutet covern jedoch nicht reines Nachsingen, jedes Lied wird so umarrangiert, dass es eine neue Einzigartigkeit erhält, frei nach dem Motto „Die Lieder anderer Leute sind deren Kinder, um die ich mich genau so gut kümmere wie um meine eigenen“.

Nebenbei hat sie vor acht Jahren die Kleinkunstreihe „NoiseLess“ im Kulturbahnhof Jülich mitbegründet. Dort gab sie anderen Künstlern die Möglichkeit aufzutreten. Seit Dezember 2006 ist Virginia Lisken mit dieser Musikreihe ehrenamtlich für das Dietrich-Bonhoeffer-Haus tätig. So ist ihr soziales Engagement sehr wichtig und Musik eine gute Möglichkeit, dies umzusetzen. Virginias Motto ist: „Musik machen ist kein Beruf, es ist eine Berufung.“


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2018 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Das JüLicht geht im "Herzog" auf
Das "JüLicht" ist Geschichte – es geht ab sofort im "Herzog" auf – und diesmal gibt es die neuesten Nachrichten nicht nur täglich frisch im Internet, sondern auch jeden Monat als neues Stadt- und Kulturmagazin in gedruckter Form. Wir – Muttkraat, Medien- und Kommunikationsdesigner Hacky Hackhausen und Herzens-Jülicherin und Journalistin Dorothée Schenk – haben fast drei Jahre lang an der „Fusion“ des „kleinen Herzog“, das bis Ende 2017 als Kulturmagazin im Taschenformat erschienen ist und dem Internetmagazin „JüLicht“ geplant und gefeilt.  [30.01.2018, 14.41 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung