Aufklärung zu Regenwasser-Fragebogen

JÜL informiert weiter
Von Redaktion [20.06.2005, 16.03 Uhr]

Nachdem nun die städtischen Informationsveranstaltungen in Sachen Regenwassersteuer abgehalten sind, bleiben viele offene Fragen, vielleicht viel mehr als vorher.
(Dies mag darin begründet sein, dass durch die Beratungen der Stadt und des eingeschalteten Ingenieurbüros die Bürgerinnen und Bürger erst einen tieferen Einblick in die Materie gewinnen konnten und/oder sich erst jetzt mit der Sache intensiver beschäftigen. )
Die UWG JÜL (Unabhängige Wählergemeinschaft Jülichs Überparteiliche Liste) greift diese Problemlage auf und bietet allen Grundstückseigentümern ab sofort Aufklärung und Information an. „Wir setzen die städtische Beratung, die erst einmal bis zum 10. Juni befristet ist, ganz einfach fort – auch über den 17. Juni hinaus, an dem die Fragebögen zurück an die Stadtverwaltung gegeben werden sollten.“, so der Sprecher des speziellen JÜL-Teams Ratsherr Willi Plum.
Zur Zeit bereiten die Vertreter der JÜL diese Information und Aufklärungskampagne durch eigene Weiterbildung und Beschaffung von Informationen vor.

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Jeder betroffene Jülicher kann ab sofort unter den folgenden Telefonnummern
(Plum: 59721, Neulen: 348547, Fraktion: Tel und Fax: 910981 und über www.uwg-juel.de) Auskunft einholen, bzw. auch einen Termin vereinbaren. „Wir gehen zu den Bürgerinnen und Bürgern hin, wie wir immer wieder betonen.“, so Manfred Neulen, der gemeinsam mit Willi Plum vor Ort Aufklärungsarbeit leisten will und dies unter Augenscheinnahme der speziellen örtlichen Gegebenheiten. „Damit treten wir ganz bestimmt nicht in Konkurrenz zu den zuständigen Verwaltungsbehörden, sondern wir sehen unser Angebot geradezu als sinnvolle Ergänzung an. Tausende offener Fragen sowie die komplizierten Einzelfälle brauchen viel Zeit und Personaleinsatz. So bieten wir einerseits eine Informationsmöglichkeit vor Ort, andererseits entlasten wir vielleicht auch die Verwaltungen ein wenig. In diesem Thema müssen Bürger, Verwaltung und Politik offen und konstruktiv zusammenarbeiten.“ stellt Fraktionsvorsitzender Heinz Frey klar. „Es geht uns um möglichst umfassende Aufklärung. So bleibt bisher viel zu kurz, welche Möglichkeiten ein Grundstückseigentümer hat, das anfallende Niederschlagswasser zu versickern, bzw. zu verrieseln. Hierauf legen wir auch einen Schwerpunkt unserer Aufklärungsaktion.“, erläutert der Merscher Ortsvorsteher Heinz Schaaf. Als Kreistagsmitglied verfügt er über entsprechende Informationen der zuständigen Behörden des Kreises. So weist er auf ein Infoblatt der Unteren Wasserbehörde hin, welches u.a. bei den Vertretern der JÜL zu erhalten ist.

Auch in der Barmener Außenstelle der Kreisverwaltung im DORV-Zentrum sind entsprechende Infoblätter und eventuell nötige Anträge zur Genehmigung entsprechender Versickerungsanlagen zu erhalten.

Es sollte auch klargestellt werden, dass trotz Abgabe eines ausgefüllten Fragebogens nachträglich noch Änderungen vorgenommen werden können, immer dann wenn mehr als 10 qm Fläche verändert wurden. Wer also eine Fläche zukünftig nicht mehr einleitet kann dies - rechtzeitig vor Erstellung der Gebührenbescheide für das nächste Jahr- auch nach dem 17. Juni der Verwaltung mitteilen. Es bleibt also noch genügend Zeit, eventuell mögliche bauliche Veränderungen auf dem Grundstück vor allem unter dem Kostenaspekt zu prüfen und geeignete Maßnahmen umzusetzen.


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