Bundesweite Aktionswoche zur Leseförderung

"Deutschland liest" in der Jülicher Stadtbücherei
Von tee [23.10.2008, 10.23 Uhr]

Schon auf den ersten Blick ist es zu sehen: „Deutschland liest“. So steht es auf den T-Shirts zu lesen, die das Team der Stadtbücherei Jülich ab Samstag, 25. Oktober, eine Woche lang tragen wird. Dann übrigens auch mit Namensschildern, die ab sofort ständig getragen werden sollen. „Das war der ausdrückliche Wunsch unserer Leser“, schmunzelt Werner Wieczorek, Leiter der Stadtbücherei.

Ebenso vielfältig wie die Leserschaft ist auch das Programm, das extra für den „Treffpunkt Bibliothek“ – so der Untertitel dieser bundesweit ersten Lese-Förderwoche – entwickelt wurde. Dazu hat Wieczorek viele Kooperationen geschlossen: Neben der Evangelischen Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Jülich gehören das Museum, die Gleichstellungsstelle und die hauseigenen „Lesepaten“ dazu und natürlich alle Bibliotheken aus dem Stadtgebiet. „Alleine hätten wir das nicht schaffen können“, zeigt sich die Bücherei-Leiter dankbar für den gemeinsamen Auftritt bei geteiltem Budget.

Nach dem Auftakt in Kooperation mit der "Evangelischen Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Jülich" am Freitag, 24. Oktober, mit der Lesung „Selim Özdogan – Die Tochter der Schmieds“ heißt es am Samstag, 25. Oktober, ab 11 Uhr „Jülicher Bibliotheken stellen sich vor“.

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Die Besucher erhalten zum ersten Mal auf eindrucksvolle Weise einen umfassenden Überblick über die Bibliothekslandschaft in der Stadt Jülich. Schulbibliotheken, wissenschaftliche Bibliotheken, konfessionell gebundene Bibliotheken, das Stadtarchiv und die Öffentliche Bücherei der Stadt Jülich informieren während der ganzen Woche an Infoständen über ihre Bestände und präsentieren ihre Dienstleistungen.

Die „Un-Romantik“ steht am Montag, 27. Oktober im Mittelpunkt, wenn Margret Hanuschkin die Bilder von Johann Wilhelm Schirmer in Dialog mit der Literatur bringt. In das Leben unter der Stadt entführt eine Lesenacht 11- bis 14-Jährige am Dienstag, 28. Oktober, ehe am Mittwoch, 29. Oktober, Lesepaten in Aktion zu erleben sind. In der „Leseförderung bei Migrantenkindern“ erklärt Manuela Hantschel am Donnerstag, 30. Oktober, wie Mehrsprachigkeit zur Bildungschance führen kann, ehe es zum Finale am Freitag, 31. Oktober, bei der szenischen Lesung heißt „Aber – ich soll ein echtes Weib sein?!“

Damit auch die Jülicher dazu gehören, wenn „Deutschland liest“, sind die Veranstaltungen bis auf die Lesungen kostenfrei. Allerdings bittet Werner Wieczorek um vorherige Anmeldungen via Telefon 02461-936363, mail stadtbuecherei@juelich.de oder natürlich auch persönlich im Kulturhaus am Hexenturm, Kleine Rurstraße. Beschränkungen gibt es nur für die Lesenacht, an der nur 24 Jung-Bücherwürmer teilnehmen können.

Das gesamte Programm mit allen Informationen gibt es als Download unter www.juelich.de/stabue.


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