Jülich bei BioPharma-Initiative erfolgreich
Von Redaktion [11.10.2008, 22.16 Uhr]

Das Forschungszentrum Jülich gehört zum Siegerkonsortium „NeuroAllianz“, das vom Bundesforschungsministerium in den kommenden drei Jahren mit 20 Millionen Euro gefördert wird. Ziel des Konsortiums ist es, therapeutische und diagnostische Ansätze zur Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen von der Forschung bis zur Marktreife zu bringen. Beteiligt sind neben Forschungseinrichtungen auch die Pharmaindustrie und Biotechnologiefirmen.

Der BioPharma-Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums will auf struktureller Ebene den Standort Deutschland als „Apotheke der Welt“ stärken und weiterentwickeln. Das Forschungszentrum Jülich, stark in der Hirn- und Demenzforschung, konnte mit seinen Partnern beim Wettbewerb überzeugen.

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Mit dem Projekt „NeuroAllianz“, bei dem Jülich mit der Universität Bonn zusammenarbeitet, werden therapeutische und diagnostische Ansätze bei Demenzerkrankungen verfolgt. Die beiden geförderten Jülicher Arbeitsgruppen um Prof. Andreas Bauer und Prof. Heinz Coenen arbeiten an der Entwicklung innovativer Radiodiagnostika für die Bildgebung bei der Alzheimer-Krankheit und anderen neurodegenerativen Erkrankungen. Dabei streben die Forscher, die eng mit der Industrie zusammenarbeiten, eine schnelle Umsetzung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die klinische Anwendung an.

Der BioPharma-Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums will auf struktureller Ebene den Biotechnologie- und Pharmastandort Deutschland stärken. 37 Antragsteller hatten sich beworben, zehn kamen in die engere Wahl; nur drei, unter ihnen „NeuroAllianz“, erhielten den Zuschlag.


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