Kino-Programm

Leben chaotischer Frauen und frecher Mädchen im KuBa
Von Redaktion [25.09.2008, 09.10 Uhr]

"Freche Mädchen" haben den Kopf voller Liebesdinge…

"Freche Mädchen" haben den Kopf voller Liebesdinge…

Was passiert, wenn Wilson Gonzales Ochsenknecht in Köpfen pubertierender Teenies spukt, war bereits bei den Silberlichten und den Wilden Kerlen zu sehen. Am Montag, 29. September, sind es im KuBa-Kino „Freche Mädchen“, denen er ab 16 Uhr Herz und Hirn verdreht.

Mila (Emilia Schüle), Hanna (Selina Shirin Müller) und Kati (Henriette Nagel) sind beste Freundinnen. Sie treffen sich meistens im Friseursalon von Milas Mutter (Anke Engelke), einer charmanten, aber chaotischen Friseuse. In der Schule haben sie es mit einem speziellen Lehrerkollegium zu tun, einem überzeugten Mathematiklehrer (Armin Rohde), einem in die Deutschlehrerin (Anna Böttcher) verliebten Musiklehrer (Piet Klocke) und einem Referendar (David Rott), der viel zu jung aussieht.

Hanna und Kati haben gerade ihre ersten Beziehungen, die hauptsächlich aus SMS-en, knutschen und Händchenhalten bestehen. Hanna hat sich in den um zwei Jahre älteren Branko (Ben Unterkofler) verliebt, und Kati verguckt sich in ihren Cousin, der aber leider sehr weit weg wohnt. Mila hat niemand an der Backe, wie sie selbst sagt. Sie findet Markus (Jonathan Beck) zwar ganz gut, aber mehr hat sie mit ihm nicht im Sinn. Als später dann noch der obercoole Brian (Wilson Gonzales Ochsenknecht) in die Klasse kommt, schreibt die begabte Mila ein Gedicht für ihn. Und weil Brian Musiker ist, macht er einen Song daraus.

Da ist aber Kati schon von ihrem Cousin verlassen worden und auch in Brian verknallt und Hanna bekommt Druck von Branko, weil sie als Sängerin bei einer Casting-Show durchstartet. Und dann wird Milas Mutter auch noch schwanger - vom Referendar, in den sich eigentlich Mila verliebt hat ... Stress lass nach!

„Freche Mädchen“ basiert auf der erfolgreichsten Mädchenbuchreihe auf dem deutschen Markt "Freche Mädchen - freche Bücher!", deren Exemplare in 22 Sprachen übersetzt und weltweit über 7 Millionen Mal verkauft wurden. Mit drei ebenso bezaubernden und energiegeladenen wie talentierten Jungdarstellerinnen, Emilia Schüle ("Manatu - Sag die Wahrheit"), Selina Shirin Müller und Newcomerin Henriette Nagel, wurde der Jugendbuchhit nun von Ute Wieland ("FC Venus") für die große Leinwand verfilmt. Unterstützt wird das Trio von einem Ensemble deutscher Comedy- und Schauspielgrößen, allen voran Anke Engelke, Armin Rohde und Piet Klocke. Außerdem lässt Teenieschwarm Wilson Gonzalez Ochsenknecht sicherlich die Herzen aller Mädchen höher schlagen.

Werbung

…genau wie bei Poppy

…genau wie bei Poppy

Nicht weniger chaotische Liebesdinge spielen sich abends ab, wenn Poppy, alias Sally Hawkins, in „Happy-Go-Lucky“ zwischen Lebenslust und Lehrerspflicht ihr Unwesen treibt.

Pauline (Sally Hawkins), von allen nur Poppy genannt, arbeitet als Grundschullehrerin im Norden Londons und ist das, was man eine wahre Frohnatur nennt: stets gut gelaunt, offenherzig, hilfsbereit und ihren Mitmenschen gegenüber unvoreingenommen. Kurzum: Poppy muss man einfach gern haben. Mit der großen Liebe hat es allerdings noch nicht so richtig geklappt - ist aber auch halb so wild. Schließlich hat Poppy ja ihre Mitbewohnerin Zoe (Alexis Zegerman), ihre Schwester Suzy (Kate O'Flynn) und noch einen ganzen Haufen bester Freundinnen, mit denen sie um die Häuser ziehen kann.

Poppys unbeschwerte Art löst in ihrer oft etwas missgelaunten Umwelt allerdings auch Befremden und Erstaunen aus. Manche halten sie für ein wenig schlicht, einige sogar für verrückt. Auf jeden Fall aber führt Poppys Dauerflirt mit dem Leben zu den absurdesten Situationen, deren Komik nicht selten in anarchischer Auflösung gipfelt.

Auf der diesjährigen Berlinale war „Happy-go-Lucky“ der heiterste und bunteste Wettbewerbsbeitrag des von überwiegend schwergewichtigen Werken geprägten Festivals und wurde sowohl vom Publikum als auch von der Kritik mit Lachsalven und Szenenapplaus gefeiert. Sally Hawkins eroberte die Herzen im Sturm und wurde für ihre Rolle als Vitalitätskreisel Poppy mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung