Nacht der offenen Kirchen

100-fache Maria, Lichterspiel und Lesungen von Gott und der Welt
Von tee [15.09.2008, 09.01 Uhr]

Jeder Stern ein Kinder "Unterm Himmelszelt" in Sales

Jeder Stern ein Kinder "Unterm Himmelszelt" in Sales

Nachtleben in Jülich: Immer wieder begegnen sich Pilgerströme, die zwischen der Franz-von-Sales Kirche im Nordviertel mit Stop in der Innenstadt an der Christuskirche, Schlosskapelle und Propsteikirche der südlichsten Pfarre St. Rochus zustreben – die Reihenfolge ist beliebig: Die „Nacht der offenen Kirchen“ hat in Jülich viele Menschen im wahrsten Sinne bewegt. Genauso war es von dem ökumenischen Arbeitskreis der fünf Innenstadtkirchen gedacht.

„Unterm Himmelszelt“ in Sales waren die Kinder gut aufgehoben, konnten in der Duft­oase schnuppern, oder sich im Singhimmel tummeln, während die Eltern in der Bildkirche in Rochus in der Sammlung von 138 Marienbildnissen zusammengetragen von Ursula Schmidt ihre persönliche Madonna entdecken konnten.

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Farbenspiel in der Propsteikirche

Farbenspiel in der Propsteikirche

Zur Ruhe oder ins Gespräch kamen Menschen in der Propsteikirche am Markt: In viertelstündigem Rhythmus wechselte hier die Illumination, die Kirche in ganz neuem Licht erscheinen ließ. Filmisch einlassen konnten sich Besucher der Schlosskapelle auf Gott und die Welt in „Vaya con Dios“.

Absoluter Magnet der Nacht war aber die Christuskirche: Zwischen Worten von Jesus, Ina Deter und Goscinny waren die Lesungen ausgesucht, von Kirchenmännern und -frauen sowie engagierten Jülichern vorgetragen. Ganz wie es Karin Latour von der evangelischen Kirchengemeinde formulierte: „Die Nacht der offenen Kirchen ist ein Geschenk der Jülicher an die Jülicher.“

Ein Blick in die Nacht der offenen Kirchen


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