Tag des offenen Denkmals

In Jülich Vergangenheit aufgedecken
Von Redaktion [10.09.2008, 15.08 Uhr]

Das Corps de Juliers ist Stammgast beim Tag der offenen Tür in der Festung ZItadelle

Das Corps de Juliers ist Stammgast beim Tag der offenen Tür in der Festung ZItadelle

Archäologie und Bauforschung stehen zum Tag des offenen Denkmals in Jülich am Sonntag, 14. September, im Mittelpunkt. Hierzu öffnet am 14. September die Zitadelle Jülich ihre Pforten weiter als gewohnt. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Historische Festungsstadt hat das Museum Zitadelle ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, dass für Kinder und Erwachsene von 11 bis 18 Uhr die Vergangenheit Jülichs und der Zitadelle aufdeckt.

Neben Attraktionen wie dem „Corps de Juliers“ mit Geschützvorführung und Feldlager und dem beliebten Kasemattenrundgang sind in diesem Jahr besonders zwei „Neuzugänge“ im Blickpunkt: Zum einen wird die vorgeschobene Befestigung des Ravelin Lyebeck für Besucher begehbar gemacht, Führungen vermitteln die Atmosphäre dieses um 1700 erbauten Vorwerks.

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Zum anderen steht besonders die Eröffnung des Jülicher Teils im interkommunalen Projekt „Erlebnisraum Römerstraße“ im Mittelpunkt. Die bis zu 25 Meter breite Römerstraße via belgica verband bis in die Neuzeit hinein über Jülich die Metropolen Köln und London und war einer der Gründe für die historische Bedeutung der Stadt Jülich.

Bürgermeister Heinrich Stommel eröffnet die Veranstaltung um 11 Uhr im Schlosskeller und stellt die Jülicher Planungen vor. Im Anschluss erläutert Museumsleiter Marcell Perse im Rahmen eines Vortrags mit anschließender Führung die Bedeutung der Römerstraße.

Auch für Kinder hält der Tag des offenen Denkmals Spiel und Spannung bereit: Neben historischen Kinderspielen werden Führungen und Aktionen für die jüngeren Besucher angeboten.

Das Museum weist darauf hin, dass an diesem Tag der Zugang auschließlich von der Stadtseite her möglich ist. Das Nordtor bleibt geschlossen.


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