Innenausbau ab Juli

Jülich: Bettenhaus am Krankenhauses „wächst“
Von Dorothée Schenk [17.06.2005, 18.24 Uhr]

Ende Juni sollen die Außenarbeiten am Bettenhaus des Malteserkrankenhauses abgeschlossen sein.

Ende Juni sollen die Außenarbeiten am Bettenhaus des Malteserkrankenhauses abgeschlossen sein.

Seit zehn Jahren strebten die Malteser in Jülich nach Veränderung. Diese galt dem Jülicher Krankenhaus, das eine Verbesserung der chirurgischen und gynäkologischen Patientenzimmer mit mehr Komfort erhalten sollte. Seit Februar 2005 werden Fakten geschaffen. Auf zwei Etagen entstehen 28 Zimmer mit 68 Betten. Jedes neue Zimmer wird einen eigenen Sanitärbereich, Telefon, Radio- und Fernsehausstattung haben. Die Patientenaufnahme bleibt weiterhin im Erdgeschoss.

Neue Behandlungs- und Untersuchungsräume entstehen für die gynäkologische Ambulanz, die nach der Bauphase in die neuen Räumen umziehen wird. Darüber hinaus sind im Erdgeschoss zusätzliche Konferenz- und Fortbildungsräume vorgesehen.

Der Bau wächst. Vorgesehen ist, dass er bis Ende Juni „ausgewachsen“ ist, das heißt, das im Juli mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Bezugsfertig soll das neue Bettenhaus Ende 2006 sein. Dann sind 6,2 Millionen Euro verbaut worden. 5,6 Millionen Euro steuerte das Land NRW aus Fördermitteln für Krankenhäuser bei.

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Bereits Ende September soll der Neubau des Aufzuges für die Innere Abteilung abgeschlossen sein. Flankierend entstehen auch hier mehr Räume, die als Ärztezimmer, oder auch für die Betreuung von Hinterbliebenen nach Todesgefällen genutzt werden könnten, wie Pressesprecher Klaus Amthor erklärte. Hier herrsche dringend Raumbedarf.

Der Bau des Bettenhauses ist noch nicht abgeschlossen, da wird schon geplant, wann die nächsten Baufahrzeuge in der Kurfürstenstraße vorfahren: Die angekündigte Altenpflege-Einrichtung entsteht entlang des Straßenzuges auf dem Gelände des Malteser-Krankenhauses. Bereits 19 solcher Einrichtungen unterhalten die Malteser bundesweit. In Jülich soll es 80 Pflegeplätze geben – vorwiegend für die Pflegestufen 2 bis 3+, dazu gehören vor allem bettlägerige, stark pflegebedürftige Menschen. Wann genau der Baubeginn ist, ist noch unklar, aber, so Pressesprecher Klaus Amthor: „Fest steht, das gebaut wird.“


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