Organisatoren mit Kugeln aus Gold

3. Boule-Turnier im Brückenkopf-Park
Von Redaktion [16.06.2005, 16.34 Uhr]

Ein Bouleturnier „mitten im Denkmal“ – der napoleonischen Brückenkopf-Festung aus dem 19. Jahrhundert – und zugleich eingebettet in die Park-Anlage der Landesgartenschau 1998 sucht in NRW seinesgleichen. Das wissen inzwischen auch die Anhänger dieses kugeligen Sports und treffen sich bereits zum dritten Mal im Wettstreit um den „Großen Preis des Brückenkopf-Pakrs Jülich“. Ein breites Starterfeld wird am Sonntag, 19. Juni, erwartet: Spieler aus ganz Nordrhein-Westfalen und dem benachbarten Ausland treten auf dem Turnierplatz an der Nordbastion an. Bei großem Andrang kann das Gelände ausgeweitet werden – auf die Wege im Stadtgarten und zur größten Not auch auf die Südbastion.

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Jedes „Doublette“ (Zweierteam) muss dann in fast jeder Aufnahme entscheiden, ob der „Pointeur“ seine Kugel so nah wie möglich ans Ziel bewegt oder der „Tireur“ eine gute gegnerische Kugel per Schuss ins Aus befördert. Damit sind die wichtigsten Bestandteile des französischen Volkssports auch schon benannt.

Schaulustige sind zu diesem, vom Ausrichter SG La Boule d’Or Krauthausen in Zusammenarbeit mit dem Brückenkopf-Park-Team organsierten Turnier eingeladen. Sie dürfen eine ruhige Kugel schieben, während die „Athleten“ aufeinandertreffen. Das Turnier startet um 10 Uhr (Einschreibeschluss 9.30 Uhr) und geht über mindestens fünf Runden. Nach einer Vorrunde werden die Teams nach Erfolg in verschiedene „Pools“ eingeteilt und treffen in den weiteren Durchgängen auf Gegner vergleichbarer Stärke.


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