Prof. Mattea Müller-Veggian erhält Staatspreis

Jülicher FH- Professorin erhält italienische Medaille
Von Redaktion [17.06.2008, 22.53 Uhr]

Ausgezeichnet: Prof. Mattea Müller-Veggian

Ausgezeichnet: Prof. Mattea Müller-Veggian

Prof. Mattea Müller-Veggian hat am italienischen Nationalfeiertag vom italienischen Generalkonsul die Auszeichnung "Commendatore dell'Ordine al Merito della Repubblica Italiana" erhalten. Die Medaille, die im Auftrag des italienischen Präsidenten vergeben wird, ist mit dem Bundesverdienstkreuz vergleichbar und damit eine der höchsten Ehrungen des Landes.

Damit honoriert der italienische Staat Müller-Veggians jahrzehntelanges Engagement für den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschungseinrichtungen in Deutschland, Italien und vielen anderen Ländern. Bei der Zeremonie bat der Generalkonsul die Professorin eindringlich, „diesen wichtigen europäischen und hochqualifizierenden Austausch im Rahmen der Scientific Communitiy für die Studierenden und Forscher weiterzuführen“.

Die aus Venedig stammende Professorin für Kernphysik, Strahlentechnik und Medizinische Physik am Fachbereich Medizintechnik und Technomathematik der Fachhochschule Aachen lebt seit 37 Jahren in Deutschland und trägt seitdem zum internationalen akademischen Austausch bei.

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Seit 17 Jahren forscht und lehrt Mattea Müller-Veggian am Campus Jülich der FH Aachen. Von Anfang an betreut sie auch hier engagiert den wissenschaftlichen Austausch mit internationalen Hochschulen und europäischen Forschungseinrichtungen – insbesondere mit Italien und den USA.

Die Studien, die durch die engen Kooperationen erst möglich wurden, leisten wichtige Beiträge im Kampf gegen Krankheiten wie Alzheimer, Depression, Epilepsie oder Krebs. Mit ihren zahlreichen Kontakte und ihrem grenzüberschreitenden Weitblick öffnet die Professorin zudem zahlreichen Studierenden die Tür zu Auslandssemestern an renommierten Hochschulen und verhilft zu praxisorientierten Abschlussarbeiten. Italienischkurse mit technischem Vokabular, die Müller-Veggian anbietet, dienen den Studierenden als wichtige interkulturelle Vorbereitung für ihren Auslandsaufenthalt in Italien.


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