Kinoprogramm

Mit dem KuBa in märchenhafte Lande reisen
Von Redaktion [12.06.2008, 08.12 Uhr]

Märchenhaft geht es auch in „Caramel“ zu

Märchenhaft geht es auch in „Caramel“ zu

Zwei französische Co-Produktionen stehen auf dem Programm des Jülicher KuBa-Kinos. „Die Drachenjäger“ nehmen die Besucher am Montag, 16. Juni, ab 16 Uhr mit in die exotische Welt, in der Weltenfresser die Menschheit bedroht.

Die Welt, wie wir sie kennen, ist nur noch graue Erinnerung. Ziellos treiben die Menschen und Tiere in ihren Städten und Häusern auf großen und kleinen Gesteinsbrocken durch Zeit und Raum, begegnen sich zufällig und schweben wieder davon. In dieser Welt ohne Zukunft regieren die Drachen, und der schrecklichste von ihnen setzt an, alles um sich herum zu vernichten: der Weltenfresser. Der Mythos besagt, dass er alle 20 Monde erwacht und die Menschheit in Angst und Schrecken versetzt.

Lord Arnold hat alle Anzeichen für seine Wiederkehr entdeckt: Die rote Wolke, sprechende Tiere und einstürzende Gemäuer. Seine Ritter sind auf der Jagd nach der Kreatur entweder gestorben oder wahnsinnig geworden. So setzt Lord Arnold seine Hoffnung auf die Drachenjäger Gwizdo und Lian-Chu, die sich mit der Nichte des Herrschers auf eine ungewisse Reise machen. Ihr Weg führt sie durch verlassene Städte und dunkle Wälder, zwingt sie zu Kämpfen mit unglaublichen Drachen, bis sie eines Tages das Ende der Welt erreichen - der Weltenfresser ist nah. Und ihn verbindet mit Lian-Chu ein düsteres Geheimnis ...

Atemberaubende Welten, in denen sich düstere, verlassene Städte an sagenhaft-schöne Wasserlilien-Landschaften reihen. Eine Vielzahl bedrohlicher Drachen, deren Raffinesse unsere Phantasie übersteigt. Und ein Team furchtloser Helden, die den Kampf mit dem schrecklichsten aller Drachen, dem Weltenfresser, aufnehmen wollen. „Die Drachenjäger“ entführen uns in ihrem ersten Leinwandabenteuer an das Ende der Welt, hinein in ein fantastisches Abenteuer voller Spannung, Action und verrückter Ideen. Basierend auf den Geschichten des französischen Erfolgsautors Arthur Qwak entstand in Zusammenarbeit mit dem deutschen Animationsstudio Trixter ein einzigartiges CGI-Abenteuer, in dem zwei Freunde mit allerlei Tricks die Menschheit vor dem Untergang retten müssen.

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Märchenhaft geht es auch in „Caramel“ zu, hier regiert am Dienstag, 17. Juni, ab 20 Uhr allerdings eher die Liebe als Angst und Schrecken.

Fünf Frauen sind auf der Suche nach einem kleinen Stück vom großen Glück. Sie treffen sich regelmäßig in einem Schönheitssalon, um sich über ihr Leben und die Liebe auszutauschen. Der Laden, betrieben von der schönen Layale (Nadine Labaki), bildet den farbenfrohen, sinnlichen Mikrokosmos der Stadt. Zwischen Haarschnitten und Kosmetikbehandlungen vertrauen sich die fünf Frauen ihre verborgensten Wünsche und tiefsten Geheimnisse an.

Layale liebt einen verheirateten Mann und bemerkt gar nicht, dass sie einen Verehrer hat, der alles für sie tun würde. Nisrine (Yasmine Al Masri) wird demnächst heiraten, aber sie ist schon lange keine Jungfrau mehr. Rima (Joanna Moukarzel) verliebt sich in einen Kunden des Schönheitssalons und Jamale (Gisèle Aouad) hat furchtbare Angst vor dem Älterwerden. Die Schneiderin Rose (Siham Haddad) lebt für ihre kranke Schwester, doch mit dem Gentleman Charles (Dimitri Stancofski) tritt zum ersten Mal die Liebe in ihr Leben. Hin- und hergerissen zwischen der Tradition des Ostens und der Moderne des Westens versuchen die fünf Frauen auf ihre Weise ihr Lebensglück zu verwirklichen.

„Caramel“ ist eine sinnliche Reise durch den Orient und ein wundervoll anrührendes Leinwandmärchen über die essenziellen Dinge des Lebens: Liebe, Freundschaft und Verantwortung. In sanften Farben skizziert Nadine Labaki ihre Welt, mit viel Schwung und Humor erzählt sie ihre kunstvoll ineinander verwobenen Geschichten über die Frauen und ihren Alltag im Beirut von heute.


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