Landschaft macht Schule

Jülich zeigt Schirmer international
Von Redaktion [28.05.2008, 08.51 Uhr]

Die Ausstellung „Landschaft macht Schule – Johann Wilhelm Schirmer (1807-1863)“ zeigt Werk und Wirken eines der einflussreichsten Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts. Die Wertschätzung Schirmers weit über die Grenzen seiner Heimat hinaus würdigt das Museum mit drei fremdsprachigen Konversationen, die zusammen mit der VHS Jülich angeboten werden.

„Parlons de Schirmer“ heißt es am Donnerstag, 29. Mai, um 18.30 Uhr, wenn Andreas Kupka zu einer zwanglosen Plauderei über Schirmer und die französische Zeit Jülichs in die Ausstellung einlädt. Schwerpunkt sind Schirmer Studienreisen in die Normandie und in die Provence.

Die Verbindungen zum Kunstmarkt in Übersee stehen im Zentrum des Gesprächs am Dienstag, 3. Juni, um 18.30 mit Margit Gerhards. Vor allem Auswanderer aus Deutschland holten sich im 19. Jahrhundert mit den stimmungsvollen Bildern von Schirmer und der Düsseldorfer Malerschule ein Stück Erinnerung an ihr altes Vaterland in ihre neue Heimat.

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In der Unterhaltung „Un piccolo viaggio in Italia con Schirmer“ am Sonntag, 1. Juni, um 11 Uhr steht die Reise Schirmers nach Italien im Mittelpunkt. Eine Reise in das Land, in dem die Zitronen blühen, war für viele Künstler der Zeit eine selbstverständliche Pflicht. Auch Schirmer, der über ein Jahr in Italien umherreiste, brachte von dort entscheidende Impulse für sein Werk mit.

Wer das internationale Flair von Schirmers Landschaftsmalerei verspüren möchte, wer seine Fremdsprachenkenntnisse einmal mit einem anderem Thema auffrischen möchte, oder wer vielleicht einmal in seiner Muttersprache in eine anregendende Diskussion über die Kunst und ihre Hintergründe einsteigen möchte, ist herzlich eingeladen. Alle Veranstaltungen finden in der Jülicher Zitadelle statt, die Anmeldung erfolgt über die VHS (02461 – 63 219 o. 63 220).


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