Ratsmitglieder stellen Weichen

Jülich: Gegen rechts, für Sachverständige und ein Prüfverfahren
Von tee [10.05.2008, 09.23 Uhr]

Einem gemeinsamen Antrag aller politischen Fraktionen folgend wird die Stadt Jülich nach der jüngsten Ratssitzung dem Bündnis gegen Rechts beitreten. Äußerer Anlass ist der Stand der NPD in der Jülicher Fußgängerzone am Samstag, 3. Mai. Dem Dürener Bündnis gehören neben xx Institutionen auch mehrere Gemeinden des Kreises Düren an.

Angehört werden dürfen nach der Änderung der Geschäftsordnung künftig Sachverständige und Vertreter von Gruppen, die von bestimmten Entscheidungen des Rates betroffen sind. Derzeit dürfen Sachverständige nur zu einzelnen Punkten der Tagesordnung hinzugezogen werden.

Eine Änderung und damit Vorteile fürs Stadtsäckel wünschen sich alle Fraktionen Jülichs durch die Einrichtung einer so genannten Behördenfahrschule. Unterichtet werden sollen dort Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, für die eine bestimmte Fahrerlaubnis unerlässlich ist. Ziel des Antrages ist es „Kosten zu senken und die Einsatzfähigkeit unserer Wehr zu sichern, vielleicht gar zu erhöhen.“

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Die Verwaltung hat nun einen Prüfauftrag erhalten, aus dem hervorgehen soll, ob Synergien mit der Feuerwehr Düren durch gemeinsame Ausbildung entstehen könnte und eine Ausschreibung mit dem besonderen Profil eines „Fahrlehres“ möglich ist.

Ihre Kenntnisse beziehen die politischen Vertreter aus einem Gespräch mit Fahrlehrer Demming von der Feuerwehr Düren. Er schätzt die Einsparung-Möglichkeiten durch eine eigene Behördenfahrschule als sehr hoch ein. Um Einsatzfähig zu bleiben müssen tagsüber sechs Fahrer pro Fahrzeug veranschlagt werden. Demmings Meinung nach würde kurz- bis mittelfristig die Feuerwehr Jülich ohne diese Neuerung oder hohe Geldaufwendungen auf große Probleme bezüglich der Fahrzeugführer stoßen.


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