KuBa-Kino

Jülich: Vom Dschungel in den Western
Von Redaktion [05.05.2008, 00.32 Uhr]

Großer Elefant fühlt sich ganz klein…

Großer Elefant fühlt sich ganz klein…

Vom Dschungel in den Western führt das Jülicher KuBa-Kino seine Gäste am Montag, 5. Mai. Zuerst lauschen die Kinder nachmittags um 16 Uhr bei „Horton hört ein Hu“ auf die Stimmen von Christoph Maria Herbst, Anke Engelke und Malte Arkona, die in dem US-Animationsfilm „synchron“ sind.

Horton ist ein sympathischer, zuverlässiger Elefant, ein echter Kumpel, mit einer reichlich überbordenden Fantasie. Er lebt quietschvergnügt im Dschungel von Nümpels und hört eines Tages mitten aus dem Nichts einen Hilferuf: Es sind die Hus, die auf einem winzigen Staubkorn hilflos durch die Luft schweben.

Für Horton ist klar: Nicht lange wundern, hier ist seine Hilfe gefragt. Er muss Hu-Heim und dessen winzige Bewohner retten, allem Spott und den bösen Streichen der anderen Dschungelbewohner zum Trotz! Dabei muss er sich vor allem gegen das tyrannische Känguru und den fiesen Adler Vlad wehren; aber auch die anderen Bewohner des Dschungels wollen ihm nicht glauben. Leben auf einem Staubkorn? So weit kommt’s noch im Dschungel von Nümpels!

„Horton hört ein Hu“ das neue Animationsabenteuer von den "Ice Age"-Machern, basiert auf dem Bestseller von Dr. Seuss, der mit seinen Büchern bereits Generationen begeistert hat und zu Amerikas berühmtesten und meistgelesenen Kinderbuchautoren zählt. Bis heute wurden über 250 Millionen seiner Bücher verkauft, wobei seine "Horton"-Serie zu den Topsellern aller Seuss-Titel gehört.

Werbung

…kleiner Gangster fühlt sich ganz groß

…kleiner Gangster fühlt sich ganz groß

Nicht kinderstubentauglich ist dagegen ab 20 Uhr „No Country for old Men“ – wenn auch mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ versehen.

Die Geschichte spielt Anfang der 80er-Jahre, irgendwo im Südwesten von Texas nahe dem Rio Grande. Dort beginnt der dramatische Krimi, als Llewelyn Moss (Josh Brolin) über die Folgen eines offensichtlich schiefgelaufenen Drogendeals stolpert – umgeben von Patronenhülsen und toten Männern, einer Menge Drogen und einem Koffer mit zwei Millionen Dollar. Moss kann der Versuchung nicht widerstehen, nimmt das Geld und löst eine Lawine der Gewalt aus, die anscheinend nicht zu stoppen ist.

Auch der alternde Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) hat den Verfolgern, die Jagd auf Moss machen, nichts entgegenzusetzen. Insbesondere der Münzen werfende Killer Chigurh (Javier Bardem) mit seiner tödlichen Philosophie ist eine unaufhaltsame Naturgewalt.

„No Country for old Men“ ist ein packendes Zitat auf den Westernmythos und das amerikanische Krimigenre - ein faszinierender, wuchtiger Thriller mit Motiven, die von altertümlichen Bibelauslegungen bis zu den blutigen Realitäten des Hier und Jetzt reichen. Ein tragikomisches Kinoereignis, eine einzigartige Westernballade zwischen weiter Wüste und unverblümter Action. Zu den Coen-Brüder-Klassikern "Blood Simple" und "Fargo" gesellt sich mit „No Country for old Men“ ein weiteres Neo- Noir-Meisterwerk. Basierend auf dem gleichnamigen Roman des Pulitzer-Preisträgers Cormac McCarthy ist ein ebenso mörderischer wie poetischer Western um einen Koffer voller Geld und eine Ladung Heroin entstanden.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung