Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Thorsten Selmer

Professor startet in Jülich mit Proteinen und Genen
Von Redaktion [28.04.2008, 13.01 Uhr]

Prof. Dr. Thorsten Selmer bei seiner Antrittsvorlesung in Jülich

Prof. Dr. Thorsten Selmer bei seiner Antrittsvorlesung in Jülich

Seit März ist Thorsten Selmer Professor für Biotechnologie, insbesondere Molekulare Enzymtechnologie, am Fachbereich Chemie und Biotechnologie der Fachhochschule Aachen. Jetzt hielt er seine Antrittsvorlesung im Auditorium am Solarcampus: „Von Proteinen zu Genen und zurück - Wege zur rekombinanten Produktion von Enzymen“.

Seit Jahren erforscht Selmer die Möglichkeiten der gentechnischen Herstellung komplexer Proteine, also solchen, die aus mehr als einer Einheit bestehen. In seinem Vortrag stellte der engagierte neue Professor beispielsweise die synthetische Herstellung von Biokraftstoffen innerhalb weniger Jahre in Aussicht – und plädierte für den Mut, diese Forschung politisch und finanziell zu unterstützen.

Die Antrittsvorlesung ist die erste Vorlesung, die ein Dozent oder ein Professor nach der Berufung an seiner neuen Hochschule hält. Die Antrittsvorlesung ist somit ein ideales Medium, sich und seine Forschung den Studierenden, Kollegen und der geneigten Öffentlichkeit vorzustellen. Selmers Vortrag war nicht nur seine Premiere in Jülich, zugleich handelte es sich um die erste echte Antrittsvorlesung in der Geschichte der FH Aachen.

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In der gut besuchten Aula 2 bekräftigte Selmer, der die vergangenen zehn Jahre in Göttingen und Marburg lebte und arbeitete, zu Beginn seines Vortrages, dass er sich sehr auf die neuen Forschungs- und Lehraufgaben am Campus freue. Und legte dann sofort los.

Der Dekan des Fachbereichs Chemie und Biotechnologie, Prof. Marcus Baumann, zeigte sich beeindruckt von seinem neuen, jungen Kollegen: „Spätestens nach diesem Vortrag versteht jeder, weshalb wir diesen Mann gerufen haben.“ Und er ergänzt: „Die in beiden Bereichen anstehenden Forschungsaktivitäten bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für Kolleginnen und Kollegen hier im Hause und darüber hinaus. Das ist sehr erfreulich und verspricht eine spannende Zusammenarbeit!“


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