25 Jahre polnisch-deutsche Energieforschung

Festkolloquium in Jülich
Von Redaktion [22.04.2008, 08.35 Uhr]

Mit einem Festkolloquium und einem Workshop feiern das Forschungszentrum Jülich und die AGH Universität in Krakau ihre 25-jährige Zusammenarbeit. Das zentrale Thema der Zusammenarbeit und des Workshops heißt „Materials for Advanced Energy Systems“(moderne Hochleistungswerkstoffe für die Energietechnik). Ziel ist es, die makroskopischen Merkmale wie Korrosionsstabilität und Festigkeit aus den mikrostrukturellen, atomaren Materialeigenschaften zu erklären. Zugleich wurden neue Präparations- und Analysemethoden für die aktuellen Materialien entwickelt.

Die Kooperation erwies sich als eine fruchtbare Zusammenarbeit: mehr als 200 Veröffentlichungen, internationale Konferenzbeiträge und gemeinsame wissenschaftliche Seminare sowie vier Promotionen sind Ergebnisse der langjährigen Zusammenarbeit.

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Auf dem Workshop erhält man einerseits einen guten Überblick über die in 25 Jahren erarbeiteten Ergebnisse und andererseits einen Ausblick auf die Themen der kommenden Kooperationsbeziehungen.

Die Kooperationen wurde Anfang der 80er-Jahre von dem damaligen Jülicher Institutsdirektor Professor Hubertus Nickel und dem Prorektor der Krakauer Universität, Professor Stanislaw Gorczyca, gestartet. Der wissenschaftliche Austausch fand eine breite Unterstützung durch das deutsche und das polnische Wissenschaftsministerium und den deutschen Akademischen Austauschdienst. Heute wird die Kooperation durch Professor Aleksandra Czyrska-Filemonowicz in Krakau und Professor Lorenz Singheiser in Jülich partnerschaftlich weitergeführt.


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