Biotechnologie-Kolloquium für Prof. Christian Wandrey
Fast 30 Jahre im Dienst Jülicher Biotechnologie
Von Redaktion [21.04.2008, 08.32 Uhr]
![]() Prof. Christian Wandrey feierte Geburtstag und Abschied im Forschungszentrum |
Ein Biotechnologie-Kolloquium anlässlich des 65. Geburtstags und des bevorstehenden Ruhestands von Prof. Christian Wandrey fand im Großen Hörsaal des Forschungszentrums Jülich statt. Prominente Gäste der Veranstaltung waren die beiden Staatssekretäre Thomas Rachel (BMBF) und Dr. Michael Stückradt (MIWFT).
Christian Wandrey ist seit 1979 Professor für Biotechnologie an der Universität Bonn und Leiter des Institutes für Biotechnologie 2 des Forschungszentrums Jülich. 1943 in Plauen geboren, studierte er Chemie in Hannover und Bristol. 1973 promovierte er zum Dr. rer. nat. an der Universität Hannover. 1977 folgten die Habilitation mit einer Arbeit über Bioreaktionstechnik und die Berufung als Professor für Chemische Verfahrenstechnik an der Universität Clausthal. 1979 wurde Wandrey auf den Lehrstuhl für Biotechnologie an der Universität Bonn und zum Direktor am Institut für Biotechnologie des Forschungszentrums Jülich, einem Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, berufen.
Prof. Wandreys Hauptarbeitsgebiete sind die Enzym- und Fermentationstechnologie, die Zellkulturtechnik sowie die Bioorganische Chemie. Mehr als 250 wissenschaftliche Publikationen, 80 Patente und Patentanmeldungen sowie über 400 Vorträge repräsentieren seine wissenschaftliche Arbeit. Er ist Mitinitiator von vier Start-up Firmen und Mitherausgeber von zwei Büchern sowie Mitglied in Editorial Boards verschiedener Zeitschriften.
1983 erhielt Professor Wandrey den Technologie-Transfer-Preis des Bundesministers für Forschung und Technologie. Er erhielt den Philip-Morris-Forschungspreis für die Entwicklung eines Biogas-Hochleistungsverfahrens zur Reinigung stark belasteter Abwässer 1987 und 1995 den Enzyme Engineering Award der Engineering Foundation. 1999 wurde ihm die Carl-Friedrich-Gauß-Medaille der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft zuerkannt, 2002 der Friedrich-Wöhler-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GdCH).
Festvorträge hielten Dorothee Dzwonnek, Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und frühere Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums, Dr. Alfred Oberholz, Vorstand von Evonik Industries, und Prof. Dr. Dirk Weuster-Botz von der Technischen Universität München.
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