Schulen sollen nicht „eigenes Süppchen kochen“

Mensen in Jülicher Gymnasien?
Von tee [14.04.2008, 08.16 Uhr]

„Hungriger Bauch studiert nicht gern“ heißt es im Volksmund und die Jülicher SPD stellte einen folgerichtigen Antrag im jüngsten Ausschuss für Jugend, Familie, Schule und Sport: Die Verwaltung wird die Erfahrungen des Nachmittagsunterrichts an Jülicher Gymnasien abfragen und die Notwendigkeit zur Einrichtung von Mensen.

Ein Mittagessen für Schüler anzubieten, könnte in Zeiten des „Turbo-Abis“ in 12 Jahren Realität werden. Natürlich, so räumte SPD-Chefin Helga Borowski ein, könne man keine Beschlüsse für die privaten Gymnasien Haus Overbach und Mädchengymnasium treffen.

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Aber: „Es sollte nicht jede Schule ihr eigenen Süppchen kochen.“ So könnte mit einem Lieferservice gemeinsam bessere Preise ausgehandelt werden.

Haus Overbach hat bereits eine eigene Küche, da die Patres und Internatsschüler dort essen. Dennoch wurde eine Abstimmung und ein schulübergreifender Erfahrungsaustausch allgemein begrüßte. Dabei geht es auch um ein Meinungsbild zur verkürzten Schulzeit auf acht Jahre.

Im nächsten Ausschuss soll die Verwaltung erste Antworten präsentieren.


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